Frankenberg

Vom Barockstück bis zum Pophit

- Gymnasiasten der Frankenberger Edertalschule überzeugten beim Chorkonzert in der Kulturhalle. Die drei Chöre und Instrumentalisten gaben den rund 300 Zuhörern Einblicke in ihr Repertoire.

Frankenberg. Vom schottischen Traditional bis zu Filmmusik reichte am Freitagabend das Programm beim Chorkonzert der Edertalschule. Musiklehrer Matthias Müller führte als Moderator durch den Abend in der Kulturhalle. Der Unterstufenchor unter der Leitung von Réka Mengel und Esther Kelz präsentierte dem Publikum zu Beginn drei Lieder. Der „Horrorsong“ und das „Danklied“ sind die ersten beiden Auszüge aus dem Musical „Mahlzeit“, das die Instrumentalisten und der Unterstufenchor der Edertalschule am 9. Juni um 19 Uhr in der Kulturhalle aufführen. Motto dieser Lieder war das Essen. Außerdem sangen die Jüngsten das Lied „Shalala“ von Fredi Jirovec. Die Schüler waren mit voller Begeisterung dabei, als sie ihre eingeübten Stücke präsentierten. Latein bis Englisch Danach führte der von Matthias Müller geleitete Mittelstufenchor den Gästen einen Kanon vor, bevor sie das schottische Traditional „Greensleeves“ anstimmten. Es folgten das von dem Finnen Einojuhani Rautavaara komponierte „Quantitativa“, der englische Hit „Take my breath away“ aus dem Kino-Klassiker „Top Gun“ und der Song „Brazil“. Alle Lieder begeisterten das Publikum sichtlich. Nach diesem gelungenen Auftritt folgte ein Instrumentalstück. Das von Jan Oracko geleitete Streicherensemble der Frankenberger Musikschule­ spielte das Allegro aus dem Bratschenkonzert von Georg Philipp Telemann in G-Dur. Wesentliche Parts auf der Bratsche übernahm Stephanie Horn.

Unter Wills Leitung sang der Oberstufenchor danach zunächst „Der Winter ist vergangen“, „Your hay it is mow’d“ und zwei slowakische Tanzlieder von Bela Bartók. Lisa-Maire Schäfer begleitete die Sänger am Klavier. Außerdem boten die Ältesten der Edertalschule ein kurzes Lied über ihre Chorleiterin, das beim Publikum sehr gut ankam. Es folgte das stimmungsvolle Lied „Der Jäger längs dem Weiher ging“. Prompt holte Will einen Hasen hervor, den sie während des gesamten Liedes bei sich trug, um das Thema des Liedes zu unterstreichen.

Mehr lesen Sie in der Zeitungsausgabe der Frankenberger Zeitung am Montag, 28. Februar, 2011.

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