Basar der Lebenshilfe: 500.000 Euro in 40 Jahren eingenommen

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Ein Skoda Fabia ist der Hauptpreis des 40. Weihnachtsbasars der Lebenshilfe Frankenberg am Sonntag in der Ederberglandhalle. Der Kleinwagen steht seit einigen Tagen bereits zum Anschauen in der Fußgängerzone. Dort ging auch HNA-Redakteurin Friederike Göbel schon mal auf Tuchfühlung.

Frankenberg. 1974 fand auf maßgebliche Initiative der früheren Vorsitzenden Helga von Bünau und Martha Viessmann der erste Weihnachtsbasar der Lebenshilfe Frankenberg statt – damals noch in der historischen Rathausschirn.

Seitdem ist dieser Basar der Lebenshilfe zu einer Erfolgsgeschichte geworden: Am kommenden Sonntag, 8. Dezember, findet er nun bereits zum 40. Mal statt – von 11 bis 18 Uhr in der Ederberglandhalle. Weit mehr als 50 000 Menschen haben seit den Anfängen in den 70er-Jahren den Weihnachtsbasar der Lebenshilfe besucht.

Seitdem wurde das Konzept des Basars immer weiterentwickelt. Seit 25 Jahren gibt es zwischen Tannen und Buden auch ein kulturelles Rahmenprogramm mit viel Musik im Außenbereich der Ederberglandhalle. „Damit schaffen wir eine besondere weihnachtliche Atmosphäre“, sagt Helmut Klein, seit 1991 Vorsitzender der Lebenshilfe Frankenberg. Rund 500 000 Euro sind in den vergangenen 40 Jahren durch den Weihnachtsbasar für die Lebenshilfe Frankenberg zusammengekommen.

Das größte Projekt, das der Verein Lebenshilfe Frankenberg in den vergangenen Jahrzehnten unterstützte, ist das Kinderzentrum Martha-Viessmann-Haus am Frankenberger Kegelberg. Rund eine Million Euro kostete diese Einrichtung des Lebenshilfewerks Waldeck-Frankenberg Ende des vergangenen Jahrtausends. Die Lebenshilfe Frankenberg steuerte für das Projekt damals rund 350 000 Euro bei – auch aus Spendengeldern des Weihnachtsbasars. (mjx)

Quelle: HNA

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