TSV Battenberg strebt in Kooperation mit Schulen Bau eines Kunstrasenplatzes an

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Am geplanten Standort für einen Kunstrasenplatz in Battenberg: (von links) Rene Eickhoff, Siegfried Franke, Bürgermeister Heinfried Horsel und TSV-Vorsitzender Burkhard Specht.

Battenberg. Burkhard Specht, Vorsitzender des TSV Battenberg, brachte die Sache auf den Punkt: "Der Bedarf ist einfach da." Es geht um den Umbau des Hartplatzes am Entenpark zu einem Kunstrasenplatz. Diesen streben die Battenberger nicht nur für ihren eigenen Bedarf an, sondern für alle Fußballer im oberen Edertal.

Darüber hinaus soll der angestrebte Kunstrasenplatz auch für den Schulsport zur Verfügung stehen. "Grund- und Gesamtschule haben Interesse im Rahmen des Ganztags-Angebots angemeldet", sagte Burkhard Specht.

Der TSV Battenberg strebt seit etwa einem Jahr eine andere Lösung an. Ein Kunstrasenplatz wie der in Allendorf kann im Gegensatz zu einem Hart- oder Rasenplatz das ganze Jahr über bespielt werden. Da der Allendorfer Platz restlos ausgebaut ist, sollte nach Überzeugung des TSV Battenberg ein weiterer Kunstrasenplatz im oberen Edertal gebaut werden. "Allein der FCE hat zwölf Mannschaften im Jugendbereich", stellte Burkhard Specht fest.

Die angestrebte Lösung für den Battenberger Entenpark soll mit "brutto 370.000 Euro" erheblich kostengünstiger sein als der in Allendorf gebaute Platz. TSV-Vorsitzender Specht hat bereits Kontakt zu einer Kunstrasen-Herstellerfirma aufgenommen, die nach seinen Worten auch die Plätze in Winterberg und Züschen gebaut hat. "Die Firma gibt eine Garantie über zehn Jahre", stellte Siegfried Frankenfest. Zusammen mit dem Leiter des Kreis-Sportamtes, Matthias Schäfer, haben TSV-Vorstandsmitglieder den Platz in Winterberg besichtigt.

Bleibt das Problem der Finanzierung. Der TSV Battenberg stelle sich darauf ein, rund die Hälfte der mit 370.000 Euro bezifferten Kosten selbst aufbringen zu müssen. "Wir können dabei auch in erheblichem Maße Eigenleistungen erbringen", sagte Burkhard Specht. (off)

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Quelle: HNA

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