Battenberger Bürgermeister-Wahl: Die Kandidaten über Stadt- und Dorfentwicklung

Battenberg. Am 25. Mai wählt Battenberg einen neuen Bürgermeister. Um die Nachfolge von Heinfried Horsel bewerben sich Reiner Arnold, Christian Klein und Dieter Kocab. Auf Themenseiten antworten die Bewerber auf Fragen der HNA-Redaktion zu aktuellen Themen der Stadt Battenberg. Heute geht es um Stadt- und Dorfentwicklung.

Aktuell werden die Projekte für das neue Dorfentwicklungsprogramm erstellt, für das vom Land für Battenberg rund 750 000 Euro vorgesehen sind. Welche drei Projekte würden Sie auf jeden Fall angehen wollen? Dies wollten wir unter anderem von den Bewerbern wissen.

Reiner Arnold: Ich würde keine konkreten Projekte mit Namen benennen, sondern mir lediglich eine wirklich sinnvolle Verwendung der öffentlichen Mittel wünschen. Den unter meiner Mitwirkung vom Ortsbeirat in Berghofen angestrebten „barrierefreien“ Umbau des dortigen Dorfgemeinschaftshauses halte ich für eine zweckdienliche Maßnahme im Interesse aller, um gerade älteren oder behinderten Menschen z. B. das Aufsuchen (der derzeit noch im Kellergeschoss befindlichen) Toiletten zu ermöglichen. Insbesondere mit Blick auf die Tatsache, dass im DGH u. a. regelmäßig stadtteilübergreifende Seniorennachmittage oder Veranstaltungen der VdK-Ortsgruppe Berghofen-Laisa stattfinden, ist die derzeitige Situation dort mehr als unbefriedigend und bestimmt auch kein Aushängeschild für die Stadt.

Christian Klein: Meiner Meinung nach ist es noch zu früh, drei konkrete Projekte zu benennen. Das würde der noch laufenden Arbeit der Arbeitsgruppen nicht gerecht. Viele Projekte sind noch in den Kinderschuhen, andere schon fortgeschritten. Meiner Meinung gibt es drei vorrangige Themenkreise:

• Leerstand und demografischer Wandel

• Gemeinsames Wohnen und Zusammenleben über die Generationen. Damit verbunden ein breites Angebot von Wohnmöglichkeiten und Wohnformen. Hinzu kommen Arbeitsplätze, Freizeit- und Vereinsleben

• Mobilität und nachbarschaftliches Engagement.

Dieter Kocab: Durch die Verlagerung des Edeka-Marktes möglich wird eine

• neue Gestaltung der Hänsel- und Gretel-Anlage, Einbindung in eine Gesamtkonzeption Hauptstraße/Marburger Straße

• Belebung der Oberstadt

Wie die Kandidaten Leerstände bekämpfen wollen und wie sie zu Erneuerbaren Energien stehen, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Ein öffentliches Wahlforum der HNA mit allen drei Kandidaten findet am Montag, 12. Mai, ab 19 Uhr in der Burgberghalle statt.

Quelle: HNA

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