Battenberger Forstleute helfen dem Hirschkäfer

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Vom Aussterben bedroht, in Battenberg aber noch häufig: der Hirschkäfer.

Battenberg. Um den Hirschkäfer zu erhalten, ist am Südhang des Battenberger Burgberges jetzt eine sogenannte Hirschkäfer-Wiege angelegt worden.

Es handelt sich dabei um einen von Forstleuten errichteten Holzhaufen, der verrottet und sich zu Brutmaterial für den Hirschkäfer entwickelt.

Eine besondere Bedeutung hat der Burgberg für den Naturschutz. Weil hier der Hirschkäfer, der auf der Roten Liste der aussterbenden Tiere steht, noch sehr häufig vorkommt, wurde der Burgberg in das FFH-Schutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat) aufgenommen. Der Hirschkäfer findet im alten Eichenwald-Biotop des Burgbergs gute Lebensbedingungen.

Für die „Hirschkäfer-Wiege“ wurden minderwertige stärkere Eichen-Rollen zugeschnitten und gut einen halben Meter tief in die Erde und um einen Eichen-Stubben in einem Umkreis von rund drei Metern eingegraben. Der Holzhaufen wurde noch mit Kronenhäcksel vom Totholz bedeckt. (zpi)

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Quelle: HNA

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