Battenberger Schützen werden 125 Jahre alt

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Sie freuen sich auf die Geburtstagsfeierlichkeiten zum 125-jährigen Vereinsjubiläum am 6. Oktober: Die aktiven Battenberger Schützen. Unser Bild zeigt hinten von links den 1. Vorsitzenden Werner Henkel, Herbert Seipp, Klaus Hinrichs, Lars Wagner, Hans-Peter Wind, Thomas Kwyk und Martin Dreger. Vorn hockend: Hans-Werner Hasenkamp (links) und Thomas Kinkel.

Battenberg. Der älteste Schützenverein des Frankenberger Landes, der Schützenverein Battenberg, feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund findet am 6. Oktober ein Festakt in der Burgberghalle statt.

Gegründet wurde der Verein im Jahr 1886. Bereits ein Jahr später war er als solcher auch anerkannt. Da es keine Protokolle oder eine Chronik aus dieser Zeit gibt, sind die Namen der Gründungsmitglieder nicht bekannt.

Die Chronik der Battenberger Schützen beginnt erst im Jahre 1913. Ein Jahr später wurden die Battenberger in den Deutschen Schützenbund aufgenommen. Fünf Jahre später, um 1920, wurde erstmals in Battenberg um eine Schützenkette geschossen. Seinerzeit schossen Vereinsmitglieder wie Fritz Schmitt (Spengler) oder Heinrich Jacobi (Ammes) auf die Zielscheiben.

Erst 1954 wurde das Vereinsleben in Battenberg wieder aufgenommen, nachdem das Schützenwesen nach dem Zweiten Weltkrieges zunächst verboten war.

Heute ermitteln die Battenberger Schützen keinen König mehr. Es geht vielmehr um die Kontaktpflege und den gemeinsamen Spaß am Schießen. Eine Heimat haben die Schützen in der Burgberghalle gefunden, wo eine moderne Schießanlage integriert wurde.

Zuvor war im Saal des „Hotels Clemens“ oder den Räumen der Firma Johannsen geschossen worden. Mit Kleinkaliber-Waffen wird nach wie vor „Auf dem Seiffen“, unterhalb des Battenberger Drachenfliegerplatzes, geschossen.

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Quelle: HNA

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