Birkenbringhäuser mauern fleißig

Bauarbeiten am Feuerwehrhaus sind weiter als geplant

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Ein Modell aus Metakreon-Steinen überreichte Bürgermeister Lothar Koch zum Richtfest an Michael Wickenhöfer (v.l.). Foto: mwi

Burgwald-Birkenbringhausen - Mehr als 800 Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind bereits in den Bau des Hauses geflossen. Gemeindeverwaltung und Wehr dankten den Helfern dafür beim Richtfest.

„Gesegnet sei der neue Bau und alle, die darin gehen ein und aus“, so klang der Richtspruch von Schreinermeister Jürgen Müller aus Röddenau. Vom Gießen der Bodenplatte bis zum Aufstellen der Sparren und Fetten sind nur knapp sechs Wochen vergangen. Die ehrenamtlichen Helfer haben das rund 180 Quadratmeter große und zwischen vier und sechs Meter hohe Gebäude in einer enormen Geschwindigkeit Stein für Stein gebaut.

„Unser Plan war es, in diesem Jahr noch bis zum Aufstellen des Daches zu kommen. Doch jetzt werden wir es sogar noch schaffen, die Fenster einzubauen. Das ist ein tolles Ergebnis und die eingebrachte Anzahl ehrenamtlicher Stunden ist enorm hoch. Bis auf wenige Aufgaben – wie das Decken des Daches oder den Elektroanschluss – werden alle Arbeiten in Eigenleistung unserer Feuerwehr erbracht“, betonte der Vorsitzende Michael Wickenhöfer gegenüber der Frankenberger Zeitung. Knapp 50 Personen haben in den letzten Wochen fast täglich Steine und Stützen gesetzt, Bohlen zurecht geschnitten und Beton gemischt.

„Da waren nicht nur Feuerwehrleute dabei, sondern auch Einwohner, die weder mit der Einsatzabteilung, noch mit dem Verein etwas zu tun haben. Es war für sie eine Selbstverständlichkeit, die Feuerwehr zu unterstützen. Darüber haben wir uns ganz besonders gefreut“, bedankte sich der kommissarische Wehrführer Horst Scheuermann.

„Für Ihren Einsatz möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Das ist absolut nicht selbstverständlich und zeigt auch, welche tolle Gemeinschaft hier in Birkenbringhausen existiert“, sagte Bürgermeister Lothar Koch, der ebenfalls vom schnellen Baufortschritt begeistert war.

(mwi)

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