Behringer Straße in Birkenbringhausen

Bauarbeiten im Zeitplan

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Die Behringer Straße in Birkenbringhausen ist seit fünf Wochen totale Baustelle. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten möglichst beendet sein.Foto: Patricia Kutsch

Burgwald-Birkenbringhausen - Birkenbringhausen ist seit fünf Wochen eine Baustelle: Die Hauptstraße des Dorfs ist komplett aufgerissen, neue Kanäle sind schon verlegt. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Der erste Teil der Straße vom Schützenhaus bis zur Einmündung in die bereits sanierte Edertalstraße soll laut Bauleiterin Jutta Biermann zuerst fertig werden. „Das ist der am stärksten befahrene Teil.“ Die Straße Richtung Wiesenfeld werde etwas länger dauern.

Insgesamt sollte die Sperrung des ersten Teils acht Wochen dauern. Allerdings habe die Gemeinde jetzt eine Genehmigung der Straßensperre bis zum 8. Juni – denn neben den zuvor geplanten Arbeiten zum Austausch von Kanal, Wasserleitungen und des Baus von Gehweg und Fahrbahndecke werden im Bereich des Schützenhauses noch zusätzliche 100 Meter Regenwasserkanal verlegt. Bürgermeister Lothar Koch erklärt, dass das Ausschreibungsergebnis für die Straße so günstig gewesen sei, dass der Regenwasserkanal zusätzlich ausgeschrieben werden konnte – die gesamten Arbeiten blieben dennoch im geplanten Kostenrahmen von 263000 Euro. „Und wir müssten den Kanal sowieso irgendwann machen.“

Die Sperre des Straßenbereichs Richtung Burgwald solle laut Biermann dennoch nicht unbedingt bis zum 8. Juni andauern. „Wir sind guter Dinge, dass wir diese Straße bald aufmachen können“, sagte sie im Gespräch mit den Vertretern des Bauausschusses. Zumindest befahrbar solle die Straße wieder sein. Die gesamte Sanierung der Straße solle bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Biermann erklärte, dass es bisher keine besonderen Probleme gebe, nur das Übliche bei Baustellen in einem Dorf: Es gebe Kanäle, die nirgends eingezeichnet seien oder die einen anderen Durchmesser haben, als angegeben. „Bisher haben wir immer eine Lösung gefunden.“ Verlegt wurde auf der kompletten Strecke bereits der Kanal, die Hälfte der Hausanschlüsse sei gemacht und die Wasserleitung liege bereits bis zur Kirchstraße. Der alte Kanal war laut Biermann mehr als 50 Jahre alt, die dünnwandigen Rohre seien statisch nicht mehr ausreichend gewesen, teilweise eingebrochen. Nun liege ein 800er-Kanal. Für die Verlegung von Glasfaserkabeln werden zudem Leerrohre mitverlegt.

Armin Pircher vom beauftragten Bauunternehmen Pieper erklärte, dass er für einige Anlieger im Zuge der Bauarbeiten alte Mauern am Straßenrand entfernen solle. „Das ist die einfachste Lösung, solange die großen Geräte noch da sind.“

Pircher erklärte im Ausschuss, dass ab nächster Woche ein zweiter Polier an der Baustelle sei, der „die Straße direkt hinterherzieht“, damit die Bauarbeiten schneller abgeschlossen werden können. Bisher habe es nur drei Ausfalltage wegen regen gegeben, ansonsten sei die Wetterlage sehr gut für die Bauarbeiten.

Sollten Probleme und Fragen auftreten, ist laut Biermann am Donnerstagvormittag immer ein Ansprechpartner da, der Auskunft geben kann.

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