Bedeutung und schwierige Lage der Landwirtschaft Themen bei Bauernverbands-Feier

Bauern werden gebraucht

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Zwischen Hightech-Bulldog und Oldtimer-Trecker: Die Hessische Milchkönigin Svenja Löw mit den Redner der Feier des Kreisbauernverbandes Frankenberg (KBV). Im Bild von links: Kreislandwirt Fritz Schäfer, Bürgermeister Rüdiger Heß, der Vorsitzende des Hessischen Bauernverbandes Carsten Schmal, der Vorsitzende des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied, Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf sowie vom KBV Frankenberg Vorsitzender Heinrich Heidel und Geschäftsführer Matthias Eckel.

Frankenberg. Die beiden Traktoren vor dem Dorfgemeinschaftshaus Geismar waren ein deutlich sichtbares Symbol für die Entwicklung der Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Deshalb hatte der Kreisbauernverband Frankenberg den leistungsstarken Hightech-Bulldog und den kleinen Lanz, Baujahr 1936, so aufgestellt, dass die Gäste der 70-Jahr-Feier des Verbandes sie sehen konnten.

Wie sehr sich die Landwirtschaft und damit auch die Aufgaben des Kreisbauernverbandes verändert haben, darauf ging Vorsitzender Heinrich Heidel in seiner Rede ein. Hier einige Schlaglichter: In der Nachkriegszeit ernährte ein Bauernhof acht Menschen, heute sind es 145. In den 1950er- und 1960er-Jahren herrschte große Aufbruchstimmung. Ein Beispiel: 1958 wurden im 350-Einwohner-Dorf Frohnhausen 24 Schlepper angeschafft. In den 1980er-Jahren gab es große Demonstrationen in Bonn gegen die Milchquote. Bei einer von ihnen füllten die Teilnehmer aus dem Frankenberger Land 13 Busse.

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