Bürgerenergiegenossenschaft Ederbergland

Baustart für Laisaer Bürger-Solarpark

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Strom aus Sonnenenergie: Bai Laisa entsteht in den nächsten Wochen ein neuer Solarpark. Unser Bild zeigt den Solarpark bei Bromskirchen. Die Anlage in Laisa soll etwa genauso groß sein.Foto: Archiv

Battenberg-Laisa - Schon am Dienstag ist offizieller Spatenstich für den Solarpark bei Laisa. Die Anlage leistet 2,8 Megawatt. Ermöglicht wird der Bau mit dem Einstieg des Investors Krug-Immobilien.

Die im Jahr 2013 gegründete Bürgerenergiegenossenschaft Ederbergland (Begeb) suchte seit einiger Zeit einen Investor für den Solarpark bei Laisa. Die Anlage soll ein „Leuchtturmprojekt“ der Genossenschaft werden, mögliche Geldgeber hatten aber bislang abgewunken.

16 Grundstückseigentümer hatten sich bereit erklärt, die in einem nicht erschlossenen Gewerbegebiet liegenden Grundstücke der Begeb zur Umsetzung eines Solarpark zur Verfügung zu stellen. „Dies ist hessenweit einmalig“, betonte Begeb-Sprecher Günter Jakobi gestern gegenüber der FZ.

Die Kosten werden auf etwa 2,8 Millionen Euro geschätzt. Er lädt die Bürger ein, sich an der Erzeugung von regenerativen Energien zu beteiligen. Die Begeb sei angetreten, „um die Energiewende regional mitzugestalten und um die Dezentralisierung der Energieversorgung aktiv voran zu bringen“. Alle Bürger, Firmen, Vereine seien aufgefordert, sich an der Genossenschaft und somit am wirtschaftlichen Erfolg des „Bürgersolarpark im Ederbergland“ zu beteiligen. Die Begeb hat mit der Breidenbacher Firma Krug eine Kooperation geschlossen, die es ermöglicht, das geplante Projekt innerhalb kurzer Anlaufzeit umzusetzen. Krug hat auch den Solarpark im früheren Bundeswehr-Depot bei Oberasphe gebaut, an dem die Energiegenossenschaft Münchhausen beteiligt ist. Die Firma Solarpark Rodenäs wird den Park mit Modulen und Wechselrichtern der Firma Viessmann errichten.

Die Größe der Anlage ist vergleichbar mit dem Bromskirchener Solarpark der Viessmann-Werke.

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