Oktoberfest

Bayrische Trachten auch in Frankenberg in – HNA machte Test

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Oktoberfest-Stimmung: HNA-Volontär Jan Schumann und Mitarbeiterin Lena Wenzel probieren Trachten an.

Frankenberg. Am kommenden Samstag beginnt das Oktoberfest auf den Wiesn in München. Auch im Frankenberger Land erlebt das Thema wieder einen Aufschwung: In vielen Orten laden Vereine und Gruppen zu Oktoberfesten mit Weißbier, Weißwurst, Brezeln und zünftiger Musik ein.

Passend dazu sind in heimischen Modegeschäften Dirndl und Lederhose im Trend, wie die HNA bei einem Einkaufsbummel erfahren hat.

„Schon das Anprobieren macht Lust auf Feiern und das Oktoberfest“, sagt Lena Wenzel. Die HNA-Praktikantin hat sich gerade ein lila Dirndl angezogen, um den Hals trägt sie eine farblich passende Kette mit einem Herz-Anhänger. HNA-Volontär Jan Schumann trägt eine kurze Lederhose und ein grün-kariertes Hemd. „Überraschend bequem“, sagt er und findet, dass die beiden so durchaus aufs Münchner Oktoberfest gehen könnten. „So kann man sich sehen lassen.“

Der Hype um Trachtenmode ist mittlerweile auch ins Frankenberger Land übergeschwappt. Um ihm auf die Spur zu kommen, hat die HNA den Modetrend in heimischen Geschäften genauer unter die Lupe genommen.

Trotz ursprünglicher Skepsis bietet das Modehaus Heinze in der oberen Fußgängerzone die bayrischen Trachten in diesem Jahr zum ersten Mal an. Und das mit Erfolg: „Wir haben sehr positive Resonanz erhalten. Im nächsten Jahr nehmen wir die Kleidung bestimmt auch wieder in unser Sortiment auf“, sagt Geschäftsführer Hans-Heinrich Heinze. „Vor allem junge Leute tragen sie bei Festen in der Region, manch andere kleiden sich damit aber auch für einen Aufenthalt in Bayern ein.“ Und HNA-Volontär Jan Schumann findet, dass man die Hemden auch zu anderen Anlässen tragen könnte.

Egal ob Nordhessen oder Bayern – Trachten sind auf jeden Fall wieder in: „Das Oktoberfest-Thema wird im Gegensatz zu früher nicht nur von speziellen Trachtenanbietern umgesetzt, sondern auch Marken wie s.Oliver bieten der Kundschaft ein ’übersetztes’ Programm“, sagt André Kreisz, Geschäftsführer des Modehauses Eitzenhöfer in der Bahnhofstraße und Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins in Frankenberg.

Tatsächlich ist die Nachfrage nach Dirndl und Lederhosen nach Angaben der beiden Geschäftsführer sehr hoch. Und so findet sich in den Regalen von Eitzenhöfer auch nur noch eine einzige Lederhose, als das HNA-Team vorbeikommt. Bei Heinze haben Lena Wenzel und Jan Schumann an diesem Tag noch mehr Auswahl bei der Suche nach Testobjekten.

Von Charlotte Weber

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Quelle: HNA

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