Gemeinde begrüßt Pater Norbert morgen als Pfarradministrator

Vom Beamten zum katholischen Priester

Neue Aufgabe: Pater Norbert wurde durch die Diözese Fulda als neuer Pfarradministrator von Frankenberg, Gemünden und Vöhl ernannt. Foto:  Krähling /nh

Frankenberg. Der Pfarrverband von Frankenberg, Vöhl und Gemünden erhält ein neues Gesicht. Am morgigen Sonntag, 18. September, um 15 Uhr wird Pater Norbert als Nachfolger von Pater Laurentius in der katholischen Kirche in Frankenberg in sein neues Amt eingeführt.

Das Frankenberger Land ist dem gebürtigen Darmstädter nicht unbekannt. „Bereits von 1994 bis 1996 war ich als Pfarradministrator in Wetter, Burgwald und Vöhl tätig“, erzählt er. Seinen Zivildienst hat er in Marburg geleistet. Bevor sich der Geistliche für ein Theologiestudium entschied, hatte er bereits eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten hinter sich. Im Anschluss daran arbeitete er u.a. für die Lufthansa und als Standesbeamter. Sein Abitur machte er am Abendgymnasium nach.

Schon als Jugendlicher engagierte sich Pater Norbert für die katholische Kirche. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung im Jahr 1982 leistete er Zivildienst. „Während dieser Zeit festigte sich mein Entschluss, Theologie zu studieren“, berichtet er.

1989 begann er sein Studium, welches er in Innsbruck und Wien absolvierte. „Meine Eltern waren zunächst nicht begeistert, dass ich den Beruf als Verwaltungsangestellter aufgab“, erzählt er. 1993 hatte er seine Diakonatsweihe, im darauffolgenden Jahr Priesterweihe.

Bevor Pater Norbert nach Frankenberg kam, war er in Dachau tätig. „Das Besondere an der Arbeit hier in der Region ist der Fokus auf die Ökumene, da die Region evangelisch geprägt ist. Das ist eine neue Herausforderung. In Dachau waren die meisten Leute katholisch“, sagt er.

Auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen legt er viel Wert. Auch Gebetszeiten und Andachten sind ihm wichtig. „Einen konkreten Plan für die Arbeit hier habe ich nicht. Ich möchte sehen, was den Menschen aus der Gemeinde wichtig ist und freue mich, mit ihnen zusammen zu arbeiten“, sagt er. In seiner Freizeit geht der 50-jährige häufig joggen, liest viel und hört gerne Musik.

Von Karoline Krähling

Quelle: HNA

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