Eon bekam Zuschlag für die Wärmeversorgung der Burgwaldkaserne

Burgwaldkaserne: Sie soll künftig von Eon-Mitte-Wärme mit Wärme versorgt werden. Foto:  Biedenbach

Frankenberg. Die Eon-Mitte-Wärme GmbH hat von der Wehrbereichsverwaltung der Bundeswehr den Zuschlag für die Wärmeversorgung der Frankenberger Burgwaldkaserne erhalten.

Schon ab Ende nächsten Jahres soll die Kaserne einen Großteil ihrer Wärme aus regenerativen Energiequellen beziehen. Das teilte das Energieunternehmen Eon-Mitte in einer Presseerklärung mit. Die Eon-Mitte-Wärme GmbH ist eine hundertprozentige Tochter von Eon-Mitte mit Sitz in Kassel.

Um die Wärmeversorgung der Burgwaldkaserne hatte sich auch die Energiegesellschaft Frankenberg als heimischer Energieversorger beworben. Die EGF war bei der Ausschreibung aber nicht berücksichtigt worden (HNA berichtete). Für die Eon-Mitte-Wärme GmbH hatte letztlich der bessere Preis den Ausschlag gegeben.

Der entsprechende Vertrag zwischen der Wehrbereichsverwaltung mit Sitz in Düsseldorf und Eon-Mitte-Wärme wurde bereits abgeschlossen. Der Vertrag läuft über eine Dauer von 20 Jahren. Laut Siegmund Laufer, dem Geschäftsführer der Eon-Mitte-Wärme GmbH, sieht das Konzept für die Burgwaldkaserne vor, dass mehr als 75 Prozent der 7000 Megawattstunden Wärme, die jährlich in der Kaserne benötigt werden, aus regenerativen Quellen stammen sollen. Mit 7000 Megawattstunden können pro Jahr beispielsweise 200 Haushaltungen mit Wärme versorgt werden. (mjx)

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Quelle: HNA

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