Battenberg

Bekannt als Gärtner und „Gartenzwerg“

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- Battenberg-Dodenau (da). Helmut Schmidt war Mitglied der legendären „Gartenzwerge“ und hat sich jahrzehntelang in fast allen Dodenauer Vereinen engagiert. Am Montag, an seinem 80. Geburtstag, hat er den Landesehrenbrief erhalten.

Geschichte geschrieben hat Helmut Schmidt vor allem als Mitglied der „Gartenzwerge“. Das Dodenauer Sextett nahm ab den 50er Jahren in Liedern und Gedichten das Geschehen Dodenaus und der Welt aufs Korn. Die lustigen Texte stammten aus Schmidts Feder. Die muntere Gruppen trat auf Bühnen in der ganzen Region auf, 1964 sogar mit den „Jacob-Sisters“ in Rosenthal.

Doch auch in vielen Vereinen engagiere sich der Gärtnermeister seit Jahrzehnten, berichtete Bürgermeister Heinfried Horsel. Er überreichte gestern den Ehrenbrief und gratulierte gemeinsam mit Ortsvorsteher Wolfgang Stein. „Sie haben sich über viele Jahrzehnte in besonderer Weise aktiv in die örtliche Gemeinschaft eingebracht, ob nun in der Dodenauer Dorfgemeinschaft oder auch in der Battenberger Kommunalpolitik“, sagte Horsel.

Helmut Schmidt war Mitbegründer des Spielmannszuges und 25 Jahre aktiver Musiker, zeitweise gehörte er im Vorstand. 63 Jahre lang spielte er Tischtennis, von 1946 bis 2009. Von 1954 bis 1957 leitete er die TSV-Abteilung. Er ist auch Mitglied der Feuerwehr, des Männergesangverein und – seit der Gründung – des Verkehrs- und Verschönerungsvereins. „Ich bin in allen Vereinen – außer in der Frauenhilfe“, sagte Schmidt mit dem ihm eigenen Humor.Auch in der Kommunalpolitik war Helmut Schmidt engagiert – von 1972 bis 1977 gehörte er der Stadtverordnetenversammlung in Battenberg an und setzte sich damals unter anderem für den Bau eines Freibads in Dodenau ein. „Und so ganz nebenbei haben Sie auch noch eine Gärtnerei erfolgreich geführt und weiterentwickelt“, würdigte Horsel. Bis heute arbeitet Schmidt täglich in dem Betrieb und unterstützt seinen Sohn Hans-Günther. „Schön, dass Sie heute Nachmittag Zeit hatten“, sagte Horsel schmunzelnd mit Blick auf Schmidts ausgefüllte Arbeitstage.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 31. Mai

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