Beleidigung: Hatzfelds Bürgermeister Ermisch muss Äußerung unterlassen

Uwe Ermisch

Hatzfeld. Weil er den Stadtverordneten Heinz K. Friedrich als „kleines dickes Arschloch“ bezeichnet haben soll, ist Hatzfelds Bürgermeister dazu verurteilt worden, solche ehrverletztenden Äußerungen zu unterlassen.

SPD-Politiker Uwe Ermisch ist in einem Zivilverfahren vor dem Landgericht Marburg verurteilt worden.

Heinz K. Friedrich

Ermisch soll die Äußerung im Dezember 2007 im Bürgerhaus Hatzfeld gesagt haben. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Friedrich war nicht anwesend, hatte aber später von Zeugen von dem Vorfall gehört und Ermisch später angezeigt. Ein Strafverfahren war eingestellt worden, nachdem Ermisch 500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung gezahlt hatte.

„Das Schlimme ist, dass man in Hatzfeld jetzt einiges vermischt und versucht, mit dieser Sache Stimmung gegen mich zu machen“, sagte Ermisch gegenüber der HNA. Der Bürgermeister steht bei einigen Bürgern derzeit in der Kritik, weil er zusammen mit Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel eine Fusion der beiden Städte vorgeschlagen hat. „Beides hat nichts miteinander zu tun“, sagte Ermisch. (jpa)

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Quelle: HNA

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