Sieben Chöre beim Benefizkonzert des Rotary-Clubs in Frankenberg

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Keine Bange um Sängernachwuchs: Gemeinsam demonstrierten der Leistungschor „Querbeet“ aus Rennertehausen und sein Kinderchor beim Benefizkonzert musikantisches Vergnügen aller Generationen.

Frankenberg. Chorgesang in vielen Varianten, bewegt, international und geprägt von hoher stimmlicher Qualität erklang jetzt in der Frankenberger Liebfrauenkirche. Sieben Chöre der Region, ein Posaunenensemble und Solisten vereinten sich am Ostermontag beim Benefizkonzert des Rotary-Clubs Frankenberg. 

Insgesamt 400 aktive und passive Musikfreunde füllten das Gotteshaus. Ihr gemeinsames Projekt: Sie wollen der evangelischen Kirchengemeinde Frankenberg helfen, zwölf gotische Buntglasfenster aus der Bauzeit der mittelalterlichen Kirche restaurieren zu lassen.

Das Benfizkonzert in Bildern

Benefizkonzert des Rotary-Clubs in der Frankenberger Liebfrauenkirche

Mit dem englischen Choral „Majesty“ von Robert Batdorf sorgte der Jugendposaunenchor Bottendorf unter Leitung von Lena Fleck für einen festlichen Auftakt, bevor Pfarrer a. D. Heiner Wittekindt die Osterbotschaft am Beispiel eines der zu restaurierenden Kirchenfenster der Liebfrauenkirche, das Maria von Magdala am leeren Grab vor dem auferstandenen Jesus zeigt, erläuterte. Mit einem transparenten Klangbild voll herber Schwermut bei zwei schwedischen Volksliedern („Vem kan segla förutan vind?“) machte der Bottendorfer Frauenchor „Pro Musica“ unter Leitung von Marion Born seinem Prädikat als Konzertchor alle Ehre, bevor er ein modernes „Kyrie“ staccatohaft, voll faszinierender Kraft und in sauberer Sprechartikulation bot.

Von Karl-Hermann Völker

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Quelle: HNA

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