Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Frankenberg zu Gast beim Modehaus Eitzenhöfer

Beratung im Blickpunkt

Informationsbesuch: Auf Einladung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft waren Lehrer aus dem Frankenberger Land zu Gast bei Eitzenhöfer und haben die Verkaufsräume besichtigt. Foto: nh

Frankenberg. Die Konkurrenz aus dem Internet schläft nicht. Das spürt auch der Einzelhandel, nicht nur in Frankenberg. Wie kann sich der Einzelhandel dennoch behaupten? Welche Chancen bietet er gegenüber dem Web? Das erfuhren 20 Pädagogen auf Einladung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Frankenberg beim Modehaus Eitzenhöfer.

André Kreisz, Geschäftsführer des familiengeführten Modehauses, weiß um die vielen Chancen, die Web-Shops haben. „Der Onlinehandel insbesondere mit Schuhen und Bekleidung wächst rasant und erreicht nahezu jeden, der einen Online-Zugang hat“, informiert Kreisz. „Dennoch nutzen wir das Internet nur für Werbung und Information“, erklärt er. Die persönliche Beratung der Kunden in einer Wohlfühl-Atmosphäre liege dem Modehaus am Herzen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Ansprechende Modepräsentationen, Spielecken für Kinder und Ruhezonen für ein stressfreies Einkaufsvergnügen. Damit kann kein Online-Handel konkurrieren“, ist sich der Geschäftsführer sicher. Außerdem müssten etwa 5000 Artikel ständig online anschau- und verfügbar sein. „Das bedeutet einen hohen logistischen Aufwand und ist für uns schwierig, umzusetzen“, räumt Kreisz ein. Er und seine Frau Marion Kreisz würden deswegen großen Wert auf die sozialen Kompetenzen der Schulabgänger, die sich bei ihnen für den Ausbildungsberuf der Einzelhandelskauffrau des Einzelhandelskaufmannes bewerben, heißt es in einem Bericht des Arbeitskreises über den Unternehmensbesuch.

Nicht unbedingt gute Mathematiknoten seien gefragt, sondern vielmehr die offene Art, mit Kunden umzugehen. Ebenso wichtig seien eine gute Allgemeinbildung und ein gewisses Gespür, einschätzen zu können, welche modischen Trends dem Kunden gefallen.

„Vier Ausbildungsplätze können wir nächsten Sommer zur Verfügung stellen. Als besonderes Bonbon bezahlen wir jedem, der eine Ausbildung bei uns startet, den Führerschein.“

Bis zum 31. Dezember 2011 nimmt das Familien-unternehmen noch Bewerbungen entgegen. (nh/mam)

Quelle: HNA

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