Neues Feuerwehrfahrzeug in Bromskirchen ist mit modernster Technik ausgestattet

Bereit für den Einsatz

Freude über das neue Fahrzeug: Vertreter von Feuerwehr, Politik und Wirtschaft vor dem neuen HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) 20/16 AT in Bromskirchen. Foto: Dudek

Bromskirchen. Seit 2004 machte man sich in der Gemeinde Bromskirchen Gedanken um eine Ersatzbeschaffung für das 1990 in Dienst gestellte Feuerwehrfahrzeug TLF 16/25. Sieben Jahre Planung, Ansparen und Beantragen von Förderungen wurden nun mit einem Feuerwehrfahrzeug der neuesten Generation belohnt: Das neue Fahrzeug, Typbezeichnung HLF 20/16 AT, wurde jetzt offiziell in Dienst gestellt. Dieses ist für den Einsatz bei Bränden genauso wie bei Unfällen geeignet.

Spende für Finanzierung

350 000 Euro kostet das Fahrzeug. „Eine Anschaffung für die nächsten 30 Jahre“, wie Bürgermeister Karl-Friedrich Frese betonte. „Das Fahrzeug genügt modernsten Ansprüchen an Hilfeleistung und Brandschutz“, so Frese weiter. Das Land Hessen steuert rund 77 000 Euro zum Fahrzeugkauf bei, auch das Unternehmen Hoppe beteiligt sich mit einer Spende von 20 000 Euro. „Wir haben gern unseren Beitrag für das neue Fahrzeug geleistet,“ sagte Vorstand Wolf Hoppe und lobte die enge Verbindung zwischen Firma und Feuerwehr.

An der Feier zur Inbetriebnahme nahmen neben Gemeindebrandinspektor Reiner Strieder auch Vertreter der Wehren aus den umliegenden Kommunen, Vertreter von Firmen, Politiker sowie Ehrengäste teil. Darunter waren auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und der Vorsitzende der Feuerwehrverbandes Waldeck-Frankenberg, Manfred Hankel.

„Nicht überdimensioniert“

Biederbick erläuterte, dass ein solches Fahrzeug auch für eine kleine Gemeinde wir Bromskirchen nicht überdimensioniert sei: „30 Einsätze allein im vergangenen Jahr, dazu die B 236 und große Betriebe wie Hoppe und das Sägewerk Ante sowie die geografische Lage Bromskirchens zeigen, dass dieses Fahrzeug genau richtig ist“, sagte er. Auch Manfred Hankel wünschte den Kameradinnen und Kameraden allzeit gute Fahrt mit dem Fahrzeug.

Oberbrandrat Erwin Baumann vom Regierungspräsidium Kassel wies in seiner Rede darauf hin, dass Hessen eines der wenigen Bundesländer sei, das Objektförderung betreibe. „Rund 30 Millionen Euro werden in Hessen jährlich für den Brandschutz aufgewendet,“ sagte Baumann.

Dazu gehört auch eine Prämie für aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Als erste Wehrleute im Regierungsbezirk erhielten Andreas Pfeil und Tim Kessler von Erwin Baumann jeweils 100 Euro als Prämie für zehn Jahre aktiven Dienst.

Peter Werenberg vom Fahrzeugausrüster Rosenbauer übergab symbolisch die Schlüssel an Wehrführer Axel Klingauf. Mit einer Besichtigung des Fahrzeuges und einer kleinen Feier wurde die Inbetriebnahme dann abgeschlossen.

Von Olaf Dudek

Quelle: HNA

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