Bereitschaftsdienst am Kreiskrankenhaus: Start für die „116 117“

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Der ist ab heute im Kreiskrankenhaus in Frankenberg eingerichtet. Einen speziellen Eingang (im Bildhintergrund) gibt es an der Stirnseite des Altbaus vom Hubschrauberlandeplatz aus. Werner Bergener (von links), Technischer Leiter Horst Cronau und Dr. Axel Schinke stellten die Räumlichkeiten für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst am Donnerstag vor. Foto:  mjx

Frankenberg. „Es wird eine spannende Sache“ – davon sind alle Beteiligten überzeugt: Am heutigen Freitag, 3. Januar, um 14 Uhr startet am Kreiskrankenhaus in Frankenberg der neue Ärztliche Bereitschaftsdienst. Der einstige Notdienst der Ärzte ist damit Geschichte.

Statt im Notfall in der Tageszeitung nach dem Arzt im Notdienst zu suchen, müssen die Patienten nun die Telefonnummer 116 117 für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst anwählen.

„Es wird sich alles einspielen, das wird aber ein halbes Jahr dauern“, meinen Werner Bergener, der stellvertretende Geschäftsführer des Frankenberger Krankenhauses, und Dr. Axel Schinke, selbst niedergelassener Arzt in Frankenberg und Obmann der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in der Region. Fakt ist: Die Patienten müssen sich umgewöhnen. Wen außerhalb der normalen Öffnungszeiten der Arztpraxen beispielsweise eine akute Harnwegsentzündung plagt, muss sich nach vorherigem Kontakt über die kostenlose 116 117 mit der Dispositionszentrale – einem Call-Center mit medizinisch geschultem Personal in Kassel – ins Kreiskrankenhaus nach Frankenberg begeben: Dort erfolgt der Zugang aber nicht über den Haupteingang, sondern über einen separaten Eingang an der Giebelseite des Altbaus direkt am Hubschrauberlandeplatz. (mjx)

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Quelle: HNA

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