Revierförster Bernd Hömberg geht in den Ruhestand

Aus dem Beruf wird wieder ein Hobby

Die Natur war sein Arbeitsplatz: Bernd Hömberg hat fast 40 Jahre im Rodenbacher Forsthaus gelebt, in den vergangenen 19 Jahren war er als Revierleiter für den Wald rund um Rodenbach und Haine zuständig. Heute endet seine Dienstzeit. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg-Rodenbach - „Alles Schöne an meinem Beruf bleibt mir erhalten“, sagt Bernd Hömberg. Der langjährige Revierförster kann weiterhin den Wald genießen und der Natur bei ihrer Entwicklung zuschauen. Und auch sein zur Heimat gewordenes Dorf muss er nicht verlassen: Er hat in Rodenbach direkt neben dem Forsthaus gebaut.

Sein letzter Arbeitstag war der Freitag vor Weihnachten - noch einmal beruflich in den Wald, noch einmal ins Büro. Seither ist der Wald für Bernd Hömberg wieder nur Hobby - so, wie es in seiner Kindheit und Jugend war. Mit dem Ablauf des Jahres endet seine Zeit als Revierförster, der 65-Jährige geht in Pension.

Wie sich die jungen Bäume im Wald entwickeln, welche alten gefällt werden, wie die Waldwege beschaffen sind, wo gezielt gejagt werden muss - all das sind nun die Aufgaben seines Nachfolgers Volker Debes, der das Forsthaus bereits im Sommer bezogen hat.

Direkt nebenan steht ein neues Doppelhaus, das Bernd Hömberg und sein Sohn gemeinsam gebaut haben. Darüber ist der Revierförster sehr froh: Nach fast 40 Jahren aus Rodenbach wegziehen zu müssen, nicht mehr am Waldrand zu leben - das wäre ihm sehr schwergefallen, sagt der 65-Jährige.

Denn der Wald hat immer zum Leben von Hömberg gehört: Schon sein Vater und sein Großvater waren Förster, auch sein Onkel und sein Bruder. „Wir sind eine grüne Familie“, schmunzelt Hömberg. Er ist im und am Wald aufgewachsen. „Ich habe nie ernsthaft in Erwägung gezogen, etwas anderes als Förster zu werden.“

Mit der kommissarischen Leitung des Rodenbacher Reviers - damals 650 Hektar groß - begann 1974 seine Zeit im dortigen Forsthaus. (apa)

Was Bernd Hömbergs berufliches Leben in den vergangenen 40 Jahren geprägt hat und was er nun mit seiner freien Zeit anfängt, lesen Sie in der Silvesterausgabe der Frankenberger Zeitung.

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