Berufsjäger erhält Strafe wegen Verstoßes gegen Waffengesetz

Frankenberg. Elf Zeugen und den Angeklagten wollte Richterin Andrea Hülshorst am Montag zu dem Vorwurf vernehmen, der 61-jährige frühere Berufsjäger habe bei einer Gesellschaftsjagd am 21. Oktober 2011 verbotener Weise ein Gewehr dabei gehabt.

Der Mann, der zeitweise auch jagdlicher Fachberater des Dodenauer Wildgeheges war (HNA berichtete), besitzt nämlich seit längerer Zeit keine Jagdausübungsberechtigung und keine Schießerlaubnis mehr. Doch der Angeklagte blieb der Verhandlung am Montag ohne Begründung fern. Auch sein Rechtsanwalt erschien nicht zum Gerichtstermin.

Da der Angeklagte am Montag nicht zur Verhandlung erschien, setzte das Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 3500 Euro (70 Tagessätze à 50 Euro) wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 61-jährigen Mann fest. (off)

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Quelle: HNA

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