Besinnlicher Adventsgottesdienst in Frankenau

Auf dem Weg nach Bethlehem: Der Kirchenchor präsentierte sich melodisch und wohlklingend. Foto: Battefeld

Frankenau. Der große gelbe Stern über dem Altarraum strahlte Ruhe und Zuversicht aus, und auch die Lieder, Musikstücke und Geschichten versetzten die Zuhörer in eine besinnliche Stimmung an diesem Abend des Dritten Advent.

In einem musikalischen Abendgottesdienst stimmten Chöre und musikalische Ensembles in der abgedunkelten Kirche in Frankenau jetzt auf das nahende Weihnachtsfest ein.

Für die Besucher bot sich die Gelegenheit, in sich zu kehren und zur Ruhe zu kommen. „Jetzt kann Gott kommen“, rief Pfarrerin Henriette Quapp-Wahl von der Kanzel, nachdem sie die Geschichte eines Mannes erzählt hatte, der sein ganzes Haus auf Vordermann bringt, um für den ihm angekündigten Besuch Gottes gerüstet zu sein.

Vor lauter Putzen und Räumen bemerkt er überhaupt nicht, dass der ersehnte Gast schon längst da ist und mit ihm nach getaner Arbeit am Esstisch sitzt.

Vom Warten auf die Ankunft Jesu handelten auch die meisten Musikstücke und Lieder, die an diesem Abend vorgetragen und gesungen wurden.

Eröffnet wurde der Reigen vom Posaunenchor unter Leitung von Lena Vollmerhause und dem anschließenden „Wie soll ich Dich empfangen“, das die ganze Gemeinde sang. Mit klaren, reinen Stimmen trug der Kirchenchor „Freuet euch all, der Herr ist da“ vor. Melodisch wohlklingend waren auch die übrigen Stücke, die die Sänger unter Leitung von Günter Retzlik präsentierten. „Freu Dich Welt“ nach der Melodie von Georg Friedrich Händel hatte Stefan Möller von dem gemischten Chor „Herztöne“ für den musikalischen Adventsgottesdienst unter anderem ausgewählt.

Von Susanne Battefeld

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Quelle: HNA

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