Ellnrode

Besitzer des „Fundpferds“ ist ermittelt

- Gemünden-Ellnrode (apa). Das „Fundpferd“, das seit August bei Dietmar Wrede in Ellnrode lebt, wird nicht eingeschläfert. Nach dem Bericht in der FZ am 24. Oktober hatten sich einige Menschen gemeldet, die Hinweise auf das Tier geben konnten oder die sich bereit erklärten, das Pferd bei sich aufzunehmen. Das berichtete Melanie Hose vom Ordnungsamt der Stadt Gemünden auf Nachfrage.

Die Stute war im August von dem Ellröder Dietmar Wrede am Dorfrand in schlechtem Zustand aufgegriffen worden. Ein Mann, der sich als Besitzer des Pferdes gemeldet hatte, kündigte an, die Stute zu holen, tat dies aber nicht. Es haben sich mehrere Pferdehalter gemeldet, die der älteren, lungenkranken Warmblutstute das Gnadenbrot gegeben hätten. Aber auch Hinweise auf den Besitzer gingen bei der Stadt ein. So zeigte sich, dass der Mann, der zwischenzeitlich bei Wredes gewesen war, tatsächlich der Besitzer ist und aus Lischeid kommt. Allerdings sei er zwei Monate lang im Krankenhaus gewesen, berichtet Melanie Hose. Der Mann hat nach ihren Angaben mehrere Tiere, um die sich während seiner Krankheit Bekannte kümmern sollten. Sie seien auch beauftragt gewesen, das Pferd in Ellnrode abzuholen, hatten dies aber nicht getan. Außerdem stellte sich heraus, dass die Holstein-Stute bei Gemündener Reitern nicht ganz unbekannt ist: Bevor sie nach Lischeid kam, hatte sie einem Gemündener gehört.

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