Hugenotten- und Waldenserpfad: Information für 18 Etappen durch Hessen

Besondere Karte für besonderen Weg

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Für jede Etappe eine Karte: Willi Buttler und Heinz Berg (Louisendorf), Friedhelm Piston, Bürgermeister Lothar Koch und Günter Beck (Wiesenfeld), Projektleiterin Dr. Renate Buchenauer und Vorstandsmitglied Gerhard Badouin sowie die Touristiker Dr. Armin Feulner und Maike Belz (v.l.) präsentieren das neue Kartenwerk für den Hugenotten- und Waldenserpfad von Bad Homburg nach Louisendorf.

Frankenau - Louisendorf / Wiesenfeld. - Große Wanderkarten sind oft unhandlich: Eigentlich braucht der Wanderer nur einen kleinen Ausschnitt, muss die großen Karten deshalb immer wieder knicken. Das Papier reißt oder wird im Regen nass. Für den Hugenotten- und Waldenserpfad gibt es deshalb ein besonderes Kartenwerk, das nun auch für die Etappe durch den Burgwald und das Ederbergland vorliegt.

Auf den ersten Blick handelt es sich um eine ganz normale Karte für den Wanderweg von Bad Homburg bis Louisendorf: Der hellblaue Umschlag mit dem stilisierten weißen Wanderer hat die typische Größe und Dicke für eine Wanderkarte im Maßstab 1:50.000. Doch darin findet sich nicht eine große Karte, sondern neun Faltblätter, beidseitig mit je einer Tagesetappe bedruckt.

Jedes Blatt enthält nicht nur die jeweilige Wanderkarte, sondern auch Informationen zur Geschichte der Orte am Weg, zu gastronomischen Angeboten, Museen, Ansprechpartnern und Zielen in der Nähe der Route. „Wir geben uns viel Mühe mit dem Inhalt und dem Design“, betonte Projektleiterin Renate Buchenauer. „Wir wollen etwas Besonderes!“ Die Karten sollen schließlich dem Standard des Fernwanderweges entsprechen, der das Prädikat „Europäische Kulturroute“ erhalten hat – „damit spielen wir in einer anderen Liga“, betonte Buchenauer.

Der Hugenotten- und Waldenserpfad ist als bedeutendes europäisches Kulturerbe anerkannt. Religiöse Verfolgung auch heute ein aktuelles Thema Dies sei nicht nur eine Anerkennung, sondern auch eine Herausforderung, betonte Buchenauer: „Wir wollen unser Thema erlebnisreich vermitteln“, sagte sie.

Das Kartenwerk gibt es für 8,95 Euro in den heimischen Tourismusbetrieben sowie in Wiesenfeld, Louisendorf, Todenhausen, Hertingshausen und Schwabendorf.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Freitag, 15. August.

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