150 Besucher erlebten Fertigung der Thonet-Möbel

Beifall: Marco Kuscherus aus Schreufa demonstrierte der Besuchergruppe, wie bei Thonet die Sitzfläche eines Stuhls mit einem Netzgeflecht versehen wird, alles in Handarbeit. Dafür gab es von den Besuchern Beifall. „Das habe ich hier auch noch nicht erlebt“, sagte der Thonet-Mitarbeiter. Fotos: mjx

Frankenberg. Bernd Runzheimer nannte ihn schlicht den „214". Auch ohne Nachfrage wussten die Besucher sofort, wovon der Thonet-Mitarbeiter sprach - vom berühmtesten Kaffeehausstuhl der Welt

Dieser Möbel-Klassiker aus dem Jahre 1859 aus dem Hause des Frankenberger Möbelherstellers Thonet gilt nach Angaben des Unternehmens auch heute noch als das gelungenste Industrieprodukt der Welt. Daher stand der „214“ auch im Mittelpunkt des „Blauen Sonntags“, zu dem das Frankenberger Traditionsunternehmen allerdings schon am Freitag in seine Fertigungshallen eingeladen hatte.

Alle interessierten Blicke richteten sich auf das Thonet-Modell 214. „Den Kaffeehausstuhl gibt es auch mit Schmankerln“, erläuterte Runzheimer: „Es gibt die ulkigsten Varianten, beispielsweise mit einem Knoten im Stuhlbein.“

Bei vier Führungen durch die Thonet-Werkshallen in der Berleburger Straße konnten mehr als 150 Besucher in die Welt der Möbelherstellung eintauchen - sie erlebten verschiedene Arbeitsprozesse wie das Biegen von massivem Holz oder die Bearbeitung der Sitzgeflechte.(mjx)

Was die Besucher bei der anderthalbstündigen Führungen alles erfuhren, das lesen Sie in der gedruckten Sonntagausgabe der Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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