Frankenberg

Besucherrekord beim AFK-Stammtisch

- Frankenberg (r). „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir einmal 75 Besucher bei einem Stammtisch der Wirtschaft hatten“, sagte Klaus Gantner, Vorsitzender des Arbeitskreises der Wirtschaft für Kommunalfragen (AFK) beim „Stammtisch“ bei Fertighaushersteller FingerHaus.

Die Teilnahme so vieler Wirtschaftsvertreter an dem Treffen wertete Gantner auch als „ein Zeichen des hohen Interesses und der Wertschätzung für unser Mitglied FingerHaus.“ Das 1820 gegründete Familienunternehmen beschäftigt aktuell mehr als 480 Mitarbeiter und gehört zu den Marktführern unter den Fertighaus-Herstellern. Durch 25 Musterhäuser in Deutschland und der Schweiz ist FingerHaus bundesweit präsent. Für 2011 peilt das Frankenberger Unternehmen an, etwa 700 Häuser fertigzustellen. Seit mehr als 20 Jahren investiert FingerHaus kontinuierlich in den Standort an der Auestraße und hat das Unternehmen damit zum modernsten Fertighauswerk Europas gemacht. Über die Geschichte, die jüngsten Entwicklungen und die Dynamik der Branche informierte Geschäftsführer Klaus Cronau, der zusammen mit Willi Schäfer und dessen Sohn Mathias Schäfer die Geschäfte von FingerHaus führt. Ein großer Sprung vorwärts sei im vergangenen Jahr durch die Inbetriebnahme der neuen Produktionshalle mit Riegelwerkstation und Abbundanlage gelungen. Mittels moderner Datenverarbeitung und eines optimierten Produktionsablaufes würden komplette Hauswände gefertigt; mit sämtlichen Anschlüssen und Versorgungsleitungen bis hin zum Außenwandputz.Beim Thema Energieeffizienz durch Erd- oder Luftwärme ist FingerHaus Marktführer: Der Anteil von Häusern mit erneuerbarer Energien stieg in 2010 auf beachtliche 85 Prozent. Durch den Einsatz verschiedener Maßnahmen zur Energieeinsparung gelang es, für drei Hausmodelle das begehrte „dma-Gütesiegel Effizienzhaus 55 Standard“ zu bekommen. Die regionale Verwurzelung des Unternehmens zeige sich in vielen Details der Häuser, erklärte Cronau. So werden zum Beispiel das Holz, die Heizungen, die Beschläge und vieles mehr durch Firmen aus dem Frankenberger Raum geliefert. Damit unterstreiche FingerHaus seine Bedeutung als Wirtschaftsfaktor und Beschäftigungsmotor der Region.

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