Baunermarkt in Birkenbringhausen

Besucherrekord beim Bauernmarkt

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Selbstgemachter Senf, Marmeladen mit so ungewöhnlichem Geschmack wie Chilli-Kirsche und Obstliköre faszinierten die Besucher sehr.Fotos: Sonja Achenbach

- Mit Flohmarktständen, Selbstgemachtem aus der Region, Vorlesestunden und echten Schmiedearbeiten von damals hat Birkenbringhausen einen Besucherrekord verzeichnet. Viele Menschen wollten die Fahrt im Barockengel gewinnen.

Birkenbringhausen. Bier-Senf, Nuss-Käse und Gute-Laune Seife, und „wenn es mal richtig im Mund bitzeln soll, dann probieren sie die Chili-Kirsch Marmelade“ - nur eine kleine Auswahl der selbstgemachten Produkte, die Aussteller aus der Region auf dem Bauernmarkt in Birkenbringhausen präsentierten. Bei Sonnenschein und blauem Himmel verzeichnete der Veranstalter schon am frühen Nachmittag einen Besucherrekord von mehr als 500 Menschen jeden Alters.

„Mit dem schönen Wetter und den vielen Menschen sind wir richtig zufrieden. Mit der Mischung aus unterschiedlichen Ständen haben wir alles richtig gemacht“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins Peter Schipp gerade, als er von der Seite berichtet bekam, dass die geräucherten Forellen und das Backhausbrot schon aus sind.

Oben im Wohnzimmer des 50er Jahre Museums lauschten große und kleine Kinder währenddessen gespannt, wie Schneewittchen zwar in das Apfelstück beißt, am Ende dann doch aber alles wieder gut wird.

Schnell hatte Carina Naumann im Außengelände 100 Lose des Gewinnspiels verkauft und der Andrang an ihrem Stand nahm nicht ab. „Die meisten wollen unbedingt einmal mit dem Barockengel, einem BMW aus dem Jahr 1958, mitfahren“, berichtete sie, „Viele wollen aber auch den Sack Kartoffeln gewinnen.“ Die Gewinner mussten nicht bis um halb fünf warten um ihren Preis in Empfang zu nehmen. „Wer gezogen wird, hat auch gewonnen. Wir rufen dann einfach später an und geben Bescheid“, sagte Naumann.

Der Erlös des Gewinnspiels ist für die Restaurierung eines Wasserschadens am Heimatmuseum gedacht. Durch die Eigenleistung der Mitglieder des Heimatvereins konnte dieser „bereits einen fünfstelligen Betrag einsparen“, sagte Naumann. An einer dieser Restaurierungsmaßnahmen - eine Pflanzaktion im hinteren Außenbereich des Heimatmuseum - beteiligen sich während des Bauernmarktes auch Bürgermeister Lothar Koch, die Vorstandsmitglieder Wolfgang Tschirner, Heinrich Hofmann und Peter Schipp gemeinsam mit dem Gärtner Bodo Kopp. Schipp hoffte, dass die Arbeiten bis zum Mai abgeschlossen sein werden.

Besonders gern warfen die Besucher einen Blick in die Alte Schmiede. Dort fertigte ein gelernter Schmied in traditioneller Art Haushaltsmesser an. Wer bereits einen Blick auf die Flohmarktstände geworfen hatte, der machte es sich auf Biergarnituren gemütlich und stärkte sich mit Würstchen, Pommes, Bier, Kaffee und Kuchen in der Sonne.

von Sonja Achenbach

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