Gut besucht: Wildpark bot Weihnachtsbäume zum Selberschlagen an

Fündig geworden: (von rechts) Katharina, Emil und Sven – sowie im Kinderwagen Greta – Koch aus Frankenberg haben sich für diesen Weihnachtsbaum entschieden. Hier mit (von links) Heinz Staubus und Lothar Luckow vom Förderverein des Wildparks. Foto: Battefeld

Frankenberg. Weihnachtsbäume zum Selbstschlagen, Wildbraten für die Festtage und Geschenke für den Gabentisch: Im Frankenberger Wildpark konnte man am Wochenende gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen und schon einige Punkte auf der Einkaufsliste für die Weihnachtsfeiertage abhaken.

Erstmals war bei dem von Stadt, Revierförsterei und dem Förderverein des Wildparks organisierten Weihnachtsbaumverkauf auch ein „Mini-Weihnachtsmarkt“ angeschlossen. Angeboten wurden Gestecke, Handarbeiten und kleine Leckereien. „Schönes aus zweiter Hand“ wartete zudem in einem Schuppenflohmarkt auf neue Besitzer.

Hauptattraktion für die Kinder war ein „Knusperhäuschen“, in dem sie unter Anleitung von Gudrun Keim vom Förderverein Futterstationen für Vögel bauen konnten.

Etwas Besonderes war für viele Familien die Suche nach dem passenden Weihnachtsbaum, den sie eigenhändig im Wald schlagen durften. „Wir haben viele Stammkunden“, sagte Lothar Luckow. Abgerechnet würden die Fichten und Kiefern für 7,50 Euro pro angefangenem Meter. „Die Preise haben sich im Verhältnis zum Vorjahr nicht geändert.“ Wer nicht selbst zur Säge greifen wollte, für den stand eine Auswahl bereits geschlagener Bäume bereit. Man könne sich auch einen Gutschein ausstellen lassen und seinen Baum in den nächsten Tagen im Wald absägen. Wenn man „erwischt“ würde, müsse man nur den Gutschein vorzeigen, so Luckow.

Erich Reitz hatte außerdem Festtagsbraten vom Damm- und Schwarzwild im Angebot. Wer noch einen Braten benötige könne sich bei ihm unter 06451/715592 melden. (bs)

Quelle: HNA

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