Bezahlt, aber nicht geliefert: Bewährungsstrafe für 29-Jährigen

Frankenberger Land. Weil ein 29-jähriger Mann verschiedene Geräte-Akkus zum Verkauf angeboten und die Waren nach Erhalt der Vorkasse nicht geliefert haben soll, wurde er im Frankenberger Amtsgericht zu zwei Jahren auf Bewährung mit einer Bewährungszeit von fünf Jahren verurteilt.

Ihm wird ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt und er muss 100 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten.

Der Angeklagte habe den Kunden in acht Fällen vorgemacht, die Waren unverzüglich nach Erhalt des Kaufpreises zu liefern. Vorrätige Ware wollte er nach der Zahlung des Kaufpreises bestellen und nachliefern. Jedoch soll er aufgrund seiner finanziellen Lage nicht in der Lage gewesen sein, trotz Vorkasse die bestellten Waren an den Kunden zu liefern.

Die Kunden hatten verschiedene Akkus zum Beispiel für elektrische Fahrräder und Batterien für ein Seniorenmobil bestellt. „Einige Sachen sind jetzt erledigt. Die Kunden haben ihre Ware erhalten oder ihnen wurden die Kosten erstattet“, sagte der Angeklagte.

Seine Firma steht derzeit in einem Insolvenzverfahren. Der Angeklagte gab an, dass er vorher in der Firma als Angestellter gearbeitet und die Firma im Jahr 2008 übernommen habe. Ein Jahr später gab es finanzielle Probleme, räumte der Angeklagte ein.

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Quelle: HNA

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