Biedenkopf fiebert großem Grenzgang entgegen

Biedenkopf. Alle sieben Jahre findet der bekannte Grenzgang in Biedenkopf statt, über den Autor Stephan Thome im Jahr 2009 sogar einen Roman geschrieben hat. Die Stadtgrenze Biedenkopfs wird dann zwischen dem 16. und 18. Augustin Etappen abgegangen.

Bis zu 20.000 Menschen werden dazu täglich erwartet. An jedem der drei Tage wird die Bevölkerung der Stadt traditionell durch Böllerschüsse vom Schlossberg geweckt. Die Männergesellschaften und Burschenschaften werden mit Musik zur Aufstellung auf den Marktplatz geführt. Am ersten Tag finden dort Ansprachen und eine Totenehrung statt.

Zurück geht der Grenzbegang auf Grenzstreitigkeiten im Mittelalter. Damals kam es zwischen der Stadt und ihren Nachbargemeinden immer wieder zu Grenzstreitigkeiten. Ab und an wurden dabei die Grenzmarkierungen zu Ungunsten der Stadt versetzt. Um die Lage der Markierungen zu überprüfen, fand alle sieben Jahre eine Grenzbegehung statt.

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Quelle: HNA

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