Gesamtkosten von 428.000 Euro

Biedenkopf muss Sessellift-Anlage auf Sackpfeife sanieren

Dringender Handlungsbedarf: Der Sessellfit auf der Sackpfeife muss nachgebessert werden. Im Nachtragshaushalt der Stadt Biedenkopf wird dafür jetzt Geld bereit gestellt. Foto:  Meistrell

Biedenkopf/Eifa. Der Sessellift im Freizeitzentrum auf der Sackpfeife zwischen Eifa und Biedenkopf wird ohne Nachbesserungen keinen Segen vom Tüv erhalten. Die Kosten belaufen sich auf knapp 428.000 Euro.

Es drängt, denn der Sessellift im Freizeitzentrum auf der Sackpfeife zwischen Eifa und Biedenkopf wird auch für die Nutzung der Sommerrodelbahn benötigt. Und weil die Anlage ohne Nachbesserungen keinen Segen vom Tüv erhält, wird über den Nachtragshaushalt der Stadt Biedenkopf entsprechendes Geld zur Verfügung gestellt.

Für Biedenkopfer Bürgermeister Joachim Thiemig (SPD) und den Magistrat ist es ein Grundsatzbeschluss, entsprechend wurde das Thema in einer gemeinsamen Sitzung aller Parlamentsausschüsse auch behandelt: Für den Fortbestand der technischen Anlagen im Freizeitzentrum auf der Sackpfeife muss die Stadt Geld in die Hand nehmen. Das wird sie zum einen über ihren Eigenbetrieb tun, der für die laufende Unterhaltung des Areals zuständig ist, sie wird aber auch investieren müssen.

Die Gesamtkosten belaufen sich nach den vorliegenden Schätzungen eines Ingenieurbüros auf 428.000 Euro. Doch das Geld wird nicht in einem Stück gebraucht.

Im ersten Schritt gibt es die Nachbesserungen beim Sessellift. Das wird den Haushalt des Eigenbetriebs mit Unterhaltungskosten von 43.000 Euro jährlich belasten. Im städtischen Nachtragshaushalt, der gestern Abend von den Stadtverordneten verabschiedet werden sollte, wird das mit rund 170.000 Euro zu Buche schlagen.

Welche anderen Baustellen auf der Sackpfeife folgen, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Edgar Meistrell

Quelle: HNA

Kommentare