Vereine und Gruppen aus den Stadtteilen präsentieren sich am Rathaus

Bildmontagen für die Ortsvorsteher

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Bürgermeister Rüdiger Heß und Wirtschaftsförderin Nadine Lauterbach überreichten Bildmontagen an die Ortsvorsteher. Fotos: rou

Frankenberg - Der Wochenmarkt der Landfrauen ist ohnehin ein Besuchermagnet. Doch am Samstag herrschte rund um das Rathaus besonders viel Trubel: Im Mittelpunkt standen die zwölf Frankenberger Stadtteile.

In der Kernstadt tue sich viel. Doch die Stadtteile sollten nicht das Gefühl haben, außen vor zu sein, stellte Bürgermeister Rüdiger Heß im Rahmen der Veranstaltung unter dem Motto „Das sind WIR - Zwölf Teile - EINE Stadt“ klar. Er verwies zum einen auf die Bürgerwerkstätten im Rahmen des Modellprojekts „Familienstadt mit Zukunft“, zum anderen auf den Ausbau der Fußgängerzone, bei dem die Stadtteile in besonderer Weise bedacht würden. Zwischen „Lexa“ und dem Café „Nostalgie“ werden im nächsten Jahr zwölf 40 mal 60 Zentimeter große Messingplatten verlegt, die Motive aus den zwölf Stadtteilen zeigen.

Im Laufe dieses Jahres hatten die Ortsvorsteher nach Abstimmung in ihren Dörfern jeweils einen Vorschlag für „ihre“ Intarsie an Bürgermeister Heß übergeben. Aktuell bereitet das Bauamt die Daten - Zeichnungen und Logos - für die Produktion auf. „Die endgültigen Platten kann ich leider heute noch nicht zeigen“, sagte der Rathauschef. Doch Wirtschaftsförderin Nadine Lauterbach hatte die zwölf Muster zumindest zu einer Bild-montage zusammengefügt, die Heß gerahmt an alle Ortsvorsteher überreichte. „Vielleicht findet ihr in euren Dorfgemeinschaftshäusern einen Platz.“

Für eine ungewollte Belustigung sorgte Heß mit einer spontan ausgerufenen Gebietsreform. Bei der Vorstellung der Bilder verwies er auf das Motiv aus Dainrode - statt des Frankenauer Stadtteils meinte er aber Dörnholzhausen, den kleinsten Frankenberger Stadtteil.

Rund um die Übergabe der Bilder boten Vereine und Gruppen aus den Stadtteilen ein kurzweiliges Programm: mit Gesang, Musik, Tanz und Informationen über die Besonderheiten der Dörfer. Es beteiligten sich der Projektchor und die Kindertanzgruppe aus Friedrichshausen, Willersdorfer Chöre, die Tanzgruppe der Viermündener Landfrauen, die Theatergruppe „GanS anders“ aus Schreufa sowie der Musikzug aus Röddenau. Aus Geismar stellte sich der Heimat- und Kulturverein vor, aus Rodenbach waren die First Responder vertreten, die Wangershäuser boten Goldwaschen an, und die Rengershäuser hatten ein Gewinnspiel vorbereitet. Hommershausen zeigte Fotos aus dem Dorf, und die Dörnholzhäuser waren mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen dabei. Auf Kosten der Stadt servierten die Landfrauen Schnittchen und reichten Sekt; finanziert aus dem Gewinn im Rahmen des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“. (rou)

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