Biogas-Anlage in Frankenberg: Parlament macht Weg frei

Frankenberg. Der Bau einer Biogasanlage vor den Toren der Stadt Frankenberg ist so gut wie durch. Den Weg dafür machten die Frankenberger Stadtverordneten während ihrer Sitzung am Donnerstagabend in der Ederberglandhalle frei.

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Gegen die Stimmen von SPD und der Liberalen Fraktion verabschiedeten sie einen neuen Bebauungsplan für die Gemarkung Auf der Schnöde in Frankenberg. Dort wollen die Frankenberger Energiegesellschaft und der Maschinenring Waldeck-Frankenberg als Investoren die geplante Großbiogasanlage bauen.

Wie Bürgermeister Christian Engelhardt gegenüber der HNA erläuterte, müsse vom Kasseler Regierungspräsidium jetzt nur noch der geänderte Flächennutzungsplan für die Gemarkung Auf der Schnöde genehmigt werden – den hatte das Stadtparlament schon vor den Sommerferien beschlossen. „Das ist aber nur eine Formalie“ – und dann könne in etwa zwei bis drei Wochen auch der neue Bebauungsplan öffentlich bekannt gemacht werden.

„Dann besteht Baurecht. Dann ist das Verfahren für Verwaltung, Magistrat und Parlament abgeschlossen. Dann kann die Biogasanlage gebaut werden“, sagte Engelhardt. Erst müsse die Anlage vom Kasseler Regierungspräsidium aber noch abschließend genehmigt werden – und zwar nach der Bundes-Immissionsschutzverordnung.

„Das ist wie die Baugenehmigung bei einem Privathaus“, sagte Engelhardt. Und: „Ich gehe davon aus, dass die Investoren die Baugenehmigung bekommen werden.“ Ziel sei es, dass im nächsten Jahr gebaut werden kann: „Als Bürgermeister werde ich den Spatenstich aber nicht mehr erleben.“

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Quelle: HNA

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