Festausschuss-Vorsitzender Hermann Möller im Interview

"Bisher einmalig in Löhlbach"

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Die große Landmaschinenausstellung mit zahlreichen Oldtimern, aber auch neueren Modellen, lockte am Festsonntag zahlreiche Besucher an. Für den Festausschuss war dieser Teil des Festzugs einer der Höhepunkte. Fotos: Andrea Pauly

Haina-Löhlbach - Ein fröhliches, riesengroßes Dorffest haben die Löhlbacher am Sonntag anlässlich des 800-jährigen Bestehens ihres Dorfs gefeiert. Am Tag danach zieht Festausschuss-Vorsitzender Hermann Möller im Gespräch mit FZ-Redakteurin Andrea Pauly eine positive Bilanz.

Der Höhepunkt im Festjahr „800 Jahre Löhlbach“, der große Stehende Festzug, ist vorbei: Wie sieht Ihr Resümee aus?

Das war einfach super! Das Wetter war super und alles hat bestens geklappt. Wir hatten ungefähr so viele Zuschauer wie erwartet. Ich gehe davon aus, dass es etwa 3500 waren, die uns besucht haben. Morgens um 10 Uhr ging‘s los, mittags war der Andrang verstärkt und abends hat es sich lange gehalten. Bis die letzten nach Hause gegangen sind, war es elf Uhr.

Was waren aus Ihrer Sicht die Höhepunkte?

Das war einfach alles spitze. Es gab nichts, was wir hätten weglassen können. Es gab 60 Stände beim Stehenden Festzug. Die große Tierschau mit Schafen, Kühen, Pferden und Schweinen war bisher einmalig in Löhlbach. Auch die Landwirtschaftsausstellung, die Oldtimer, die alten Trecker aus Allendorf/Hardtberg, Löhlbach und Odershausen - das war ein Mordsspektrum auf der Wiese.

Was war aus Ihrer Sicht der Schlüssel zum Erfolg?

Wir haben lange im Vorfeld gut geplant. Wir haben die Stände vorher ausgewählt und darauf geachtet, dass wir nichts dabei haben, was wir nicht brauchen. Dann gab es die Besonderheiten wie den alten Licher-LKW von 1927 oder den Stand der Verkehrswacht. Ein gutes Zeichen war auch, dass die Getränke- und Essensstände immer gut belegt waren. Da haben wir lange geplant, damit es gut aufgeteilt ist. Wir haben lange jongliert, dass wir das hinkriegen.

Waren die Aussteller zufrieden mit der Resonanz?

Zum größten Teil schon. Manche bieten eben etwas an, wofür nicht jeder Besucher Bedarf hat. Aber die meisten waren zufrieden.

Der Stehende Festzug war zugleich Werbeumfeld für andere Vereine und Orte, die demnächst feiern...

Das stimmt: es gab viele Vereine, die unser Fest zur Werbung genutzt haben. Wir hatten sehr viele Besucher von auswärts und aus den umliegenden Orten. Auch aus Bad Wildungen haben sich viele für unser Fest interessiert.

Welche Bedeutung und Wirkung hatte das Festwochenende für die Löhlbacher?

Insgesamt kann man sagen, dass das alles sehr gelungen war. Für Löhlbach als Ort war das auch gut. Es hat den Ort zusammengeschweißt. Und bei den Helfern waren es nachher immer mehr. Zum Beispiel haben viele Frauen geholfen beim Basteln und Dekorieren im Dorf. Auch beim Abbauen heute gab es viele Helfer. Der ganze Ort hat sich beteiligt.

Wie geht es für Löhlbach jetzt weiter?

Ende Juli ist ja schon Schützenfest... (lacht). Da geht es schon wieder weiter.

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