Frankenau

Björn Brede beginnt seine Arbeit als Rathauschef

- „Wir werden gemeinsam eine Menge für Frankenau erreichen, davon bin ich überzeugt“. Das unterstrich Bürgermeister Björn Brede am Mittwochabend bei seiner Amtseinführung.

Frankenau. Das Ergebnis, das Björn Brede bei der Bürgermeisterwahl am 7. März in Frankenau schon im ersten Wahlgang erreichte, hatte ihn selbst überrascht: Auf Anhieb hatte er 54 Prozent der Stimmen für sich gewonnen (siehe Hintergrund). Am Mittwochabend wurde der 32-Jährige aus Burghasungen in seiner neuen „Wahlheimat“ Frankenau im Rahmen einer Stadtverordnetenversammlung feierlich in sein Amt als Bürgermeister eingeführt. Zahlreiche Gäste hatten sich in der Kellerwaldhalle eingefunden – darunter Frankenauer Bürgerinnen und Bürger, die Stadtverordneten sowie Kollegen, Familie, Freunde und Unterstützer. Es herrschte eine freundliche Atmosphäre. Nachdem Stadtverordnetenvorsteher Thomas Scheerer die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl festgestellt hatte, vereidigte er den neu gewählten Bürgermeister für die kommenden sechs Jahre – und der gelobte, sein Amt zum Besten für die Stadt und ihrer Bürger zu führen, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen (siehe Zur Person). Erster Stadtrat Norbert Geisler, der in den vergangenen drei Monaten die Aufgaben des Bürgermeisters interimsweise übernommen hatte und dem dafür viel Lob und Dank bekundet wurde, händigte Brede die Ernennungsurkunde aus. Er versicherte dem 32-Jährigen die volle Unterstützung der Gremien und der Mitarbeiter im Rathaus. „Du übernimmst eine perfekt funktionierende Verwaltung“, unterstrich er.

In seiner Rede zum Amtsantritt dankte Brede den Frankenauer Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen, der Wahlkampfkommission für ihre tatkräftige Unterstützung und familiäre Aufnahme – und seinen Mitbewerbern abermals für den fairen, kollegialen Wahlkampf. Erst vor knapp sechs Monaten habe er sich auf den Weg nach Frankenau gemacht. Viel sei seitdem geschehen: „Ein halbes Jahr mit einer schnellen und spannenden Entwicklung und vielen guten persönlichen Eindrücken“, erinnerte er an Veranstaltungen und (gast-)freundliche Einladungen. „Ich stehe für eine Politik für alle Menschen und alle Stadtteile“, unterstrich Brede, er wünsche sich eine konstruktive Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg. Er rief die Parteien zu einer sachlichen Politik auf: „Wir haben alle das gleiche Ziel: das Beste für Frankenau.“ (md)

Mehr lesen Sie in der Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Donnerstag, 1. April, 2010.

Kommentare