Frankenberg

Blitze schlagen in zwei Dachstühle ein

- Frankenberg-Röddenau/Bromskirchen. Am Sonntagabend sind zwei Wohnhäuser in Röddenau und in Bromskirchen durch Blitzeinschäge beschädigt worden.

Am späten Nachmittag tobte gestern ein Gewitter übers Frankenberger Land – mit unangenehmen Folgen für eine Familie in Röddenau: In ihr Haus in der Straße am Mühlrain schlug der Blitz ein. Gegen 17.50 Uhr wurden die Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau alarmiert. Den Angaben der Polizei zufolge war der Blitz in den Dachstuhl eingeschlagen. Die Hausbewohner hätten den Qualm gerochen und die Feuerwehr verständigt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, quoll dichter Rauch aus dem Dach. Die Brandschützer stiegen zunächst mit einer Leiter auf das Dach und deckten einige Ziegeln ab. Dann löschten sie die glimmende Dämmung. Wenig später übernahmen dies die Kameraden aus Frankenberg mit Hilfe der Drehleiter.

Nach dem Ende der Löscharbeiten bedeckten die Feuerwehrleute das Dach mit einer Folie zum provisorischen Schutz. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden auf mehrere tausend Euro. Unter anderem seien Elektrogeräte durch den Blitzschlag beschädigt worden.

Gegen 18.45 Uhr schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses in der Grünewaldstraße in Bromskirchen ein und löste einen Schwelbrand aus. Die Feuerwehren aus Bromskirchen und Somplar waren umgehend zur Stelle und hatten die Situation schnell unter Kontrolle. Ein Nachbar hatte den Rauch bemerkt, der aus dem Dachstuhl quoll, und die Feuerwehr alarmiert. Die Frankenberger Wehr rückte mit der Drehleiter an, um von außen an den Dachfirst zu gelangen und Ziegel entfernen zu können. So verschafften sie sich Zugang zu Glutnestern. Der Dachstuhl wurde mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Brandherden abgesucht. Auf dem Dachboden hatte sich Wärmedämmmaterial entzündet. Es wurde von den Feuerwehrleuten rausgerissen und auf den Hof geworfen. Das Feuer war schnell gelöscht, Personen kamen nicht zu Schaden. Auch am Gebäude selbst sei kein großer Schaden entstanden, sagte Gemeindebrandinspektor Reiner Strieder.

Kommentare