Präsentation in der Hans-Viessmann-Schule

Vom Blockhaus bis zum Passivhaus

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Sebastian Kröll, Daniel Battefeld und Aaron Wilhelmi (von links) gaben einen Einblick in modernen und althergebrachten Hausbau. Blockhäuser, Fachwerkhäuser und Passivhäuser standen im Mittelpunkt.

Frankenberg - Drei Fachoberschüler des Fachbereichs Bautechnik der Hans-Viessmann-Schule haben ihre Abschlussprojekte präsentiert. Von zu 100 Prozent biologisch abbaubaren Blockhäusern bis hinzu modernen Passivhäusern reichte die Bandbreite der Projekte.

Noch schnell ein Foto und dann wurde es für Sebastian Kröll, Daniel Battefeld und Aaron Wilhelmi auch schon ernst. In der Aula der Hans- Viessmann-Schule stellten die drei Schüler der Fachoberschule Bautechnik ihre Projektarbeiten vor.

Jeweils eine halbe Stunde hatten die Prüflinge Zeit, ihre selbst gewählten Themen Fachwerkbau, Blockhausbau und Passivhaus zu präsentieren und ihre Mitschüler zu informieren. Aaron Wilhelmi, Sebastian Kröll und Daniel Battefeld fassten jeweils eine große Hausarbeit zusammen. Die Themen der Hausarbeiten waren selbst von den Schülern gewählt. Dies würde das Interesse am Themenbereich steigern, sagte Fachlehrer Oliver Salzmann.

Praktikum gab Anstoß

Der Grundstein für dieses Interesse und die Themenauswahl wurde in den Praktika gelegt, die von den Schülern der Fachoberschule absolviert werden.

Sebastian Kröll machte beispielsweise ein Praktikum in der Richtung Blockhausbau. So kam ihm der Einfall, seine Präsentation über dieses Thema zu halten. Er veranschaulichte das Thema in gegliederten Themenzweigen.

Aaron Wilhelmi stellte den Fachwerkbau vor. Sein Interesse wurde in dem Unternehmen seiner Familie und während eines Praktikums in der Firma Günter Wilhelmi geweckt. Auch er ging auf die Geschichte der Bauweise ein, berichtete von Fachwerkkonstruktion, vom Baumaterial Lehm, der Holzfeuchte und Wärmebrücken.

In der letzten Projektpräsentation erzählte der Fachoberschüler Daniel Battefeld etwas über das Passivhaus. „Man sollte sich in Zukunft weiterhin damit beschäftigen, wegen des Umweltschutzes“, zog er sein Fazit. Zum Abschluss zog auch Schulleiter Carsten Placht ein Fazit aus den Einzelpräsentationen: „Es ist mehr als beeindruckend.“ Der Schulleiter hält das Niveau für sehr hoch. „Die Schüler werden später gut in einem Studium zurechtkommen“, sagte der Schulleiter.

Von Tabea Longo

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