Seniorenbeirat der Stadt untersucht Problemzonen mit Rollstuhl im Selbstversuch

Bordstein kaum zu überwinden

Rollstuhl-Barrieren-Test: Der Seniorenbeirat der Stadt Battenberg befasste sich mit der Barrierenfreiheit für Rollstuhlfahrer im Stadtgebiet. Unser Bild zeigt wie Vorsitzender Volker Passarge (am Rollstuhl) und Hans Ammenwerth (im Rollstuhl) im Selbstversuch demonstrieren, ein Kantholz zu überwinden. Foto: Bienhaus

Battenberg. Der Seniorenbeirat der Stadt Battenberg plant in diesem Jahr mehrere Begehungen im Gebiet der Kernstadt und der Stadtteile, um die Situation für die ältere Bevölkerung zu verbessern. Wie der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Volker Passarge, erklärt, will der Beirat die Interessen der Senioren vertreten. Der Seniorenbeirat freut sich über Anregungen aus der Bevölkerung.

Kürzlich gab es die erste Begehung im Bereich der Battenfelder Straße mit Start auf dem Penny-Parkplatz. Dabei wurde eindrucksvoll demonstriert, welche Schwierigkeiten Rollstuhl-Fahrer beim Überwinden von Bordstein-Kanten haben. Der Vorsitzende hatte einen Rollstuhl besorgt und ein Kantholz als Barriere verlegt. Im Selbstversuch konnten Seniorenbeirats-Mitglieder testen, wie schwierig es ist, die Erhöhung zu überqueren. Viel leichter wurde es, wenn entsprechende Rampen zur Verfügung standen.

Mit großem Interesse verfolgte der Seniorenbeirat diese Aktion. In der Kernstadt sind bereits an mehreren wichtigen Straßenstellen hilfreiche Rampen für Rollstuhlfahrer befestigt. Der Seniorenbeirat prüft, wo noch weiterer Bedarf besteht.

Die nächste Begehung des Seniorenbeirats ist am 18. Juni mit Start auf dem Hof der Neuburg geplant. Zwei Begehungen, die an der Burgberghalle beginnen, sind für den 2. und 16. Juli vorgesehen. Im Baugebiet Beiersborn am Laisaerberg ist eine Begehung am 30. Juli geplant. Danach folgen noch Besuche in den Stadtteilen Berghofen (13. August) und Laisa (27. August). Die Stadtteile Dodenau und Frohnhausen will der Seniorenbeirat im nächsten Jahr besuchen. (zpi)

Quelle: HNA

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