Schlag den TSV

TSV Bottendorf bleibt ungeschlagen - Video

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Spannung und Spiel im Dorfgemeinschaftshaus: Die rund 300 Zuschauer von „Schlag den TSV“ verfolgten gespannt die Partie Zwergentischtennis zwischen den Kontrahenten vom TSV Bottendorf und dem Musikzug.Fotos: Patricia Kutsch

Burgwald-Bottendorf - Auch bei der zweiten Auflage von "Schlag den TSV" haben die Bottendorfer Vereine sich nicht gegen die Sportler vom TSV Bottendorf durchsetzen können. Nach spannenden Wettkämpfen und gelungener Show holte der Vorsitzende Frank Sommer seinem Verein den Sieg.

Bei einer großen Fernsehshow waren die Bottendorfer am Wochenende live dabei: Die Fußballer des TSV Bottendorf haben ihren Spieleabend „Schlag den TSV“ aufgebaut, wie den Fernsehklassiker mit Stefan Raab. Musik, Spiele und die freche, unterhaltsame Moderation von Philipp Stricker sorgten für ein großes Samstag-Abend-Erlebnis.

Die rund 300 Besucher saßen gespannt auf ihren Bänken, als der Countdown die letzten Sekunden bis zum Showbeginn hinunterzählte. Unter Applaus stürmten die sieben herausfordernden Vereine die Bühne: Der Musikzug, der Jugendposaunenchor, die Landfrauen, die schützen, der Motorradclub und der Männergesangverein stellten sich den Wettkampf.

In fünf Vorrunden-Spielen traten die Herausforderer an. Der Sieger kam in das Finale und kämpfte gegen ein Team des TSV um 500 Euro für die Vereinskasse. Beim „Einhandzähler“ war die Feuerwehr am Drücker - der Spieler schaffte es, einen Knopf innerhalb einer Minute 317 Mal zu drücken.

Auch beim Darts holten die Feuerwehrkameraden die meisten Punkte. Beim letzten Spiel - dem Sauglauf - hatten Schützen und Musikzug die Nase vorn. Dabei mussten Smarties mit einem Strohhalm angesaugt und zu einer Schüssel transportiert werden. Mit einem Punkt Vorsprung zog der Musikzug ins Finale ein und trat an gegen Frank Sommer, Lukas Schott, Elke Feyerabend, Alisa Glaßl und Alessandro Casella vom TSV.

Bei der zweiten Auflage ihres Spieleabends haben die Fußballer laut Patrick Nolte die Spiele, Technik, Bewirtung und den Ablauf wieder in Eigenverantwortung organisiert. Ein Kern von sieben Spielern plante den Abend über Monate hinweg. Der verlief dementsprechend professionell: Ein Live-Bild zeigte Details von den Spielszenen über Leinwand auch in den hinteren Bereichen des Dorfgemeinschaftshauses. Eine Jury überwachte die technischen Abläufe und ein Sprecher gab im Hintergrund Informationen über die Spiele. Der pfiffige Moderator sorgte für witzige Interviews. Der TSV organisierte so einen Abend, der zwar mehr als vier Stunden dauerte, aber immer spannend und unterhaltsam blieb.

Spannend war dann auch das Finale: Nach neun von elf Spielen hatte der TSV so viele Punkte erreicht, dass er nicht mehr zu Schlagen war. Beim Leitergolf bewies der Vorsitzende Frank Sommer Nerven und holte seinem Verein den Sieg: Zwei mit Seilen verbundenen Golfbällen musste er so werfen, dass sie an den Sprossen einer Leiter hängen blieben.

Das erste Spiel des Finales hatte der Musikzug in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gewonnen: Beim Elefantenkegeln hatten die beiden Spieler eine Strumpfhose über dem Kopf. Darin war ein Tennisball, mit dem sie Flaschen umwerfen mussten. Dann begann eine Siegesserie für den TSV: Tennis auf einer Mini-Platte, Wissensspiele oder rückwärts gespielte Musikstücke erkennen brachten den Sportlern Punkte. Einen Sieg holten die Musiker sich noch beim Schießen mit dem Lasergewehr, mussten sich aber zwei Spiele später dem TSV geschlagen geben, der in einem Konfettiregen den Sieg feierte.

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