Burgwald-Bottendorf.

Bottendorfer Chronik liegt vor

- Burgwald-Bottendorf. Die Chronik des Jubiläumsdorfes wurde am Sonntag Nachmittag bei einem großen Festakt im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt.

Vor 750 Jahren wurde Bottendorferstmals auf einer Urkunde erwähnt, das einstige Schloss Wolkersdorf der hessischen Landgrafen vor 700 Jahren. Die Erinnerung an die wechselvolle Geschichte ihres Jubiläumsdorfes vollen die Bottendorferwach halten. Dazu dient die druckfrische, etwa 480 Seiten dicke Chronik.

„Sie rückt deutlich die Menschen in den Mittelpunkt: ihre Lebensbedingungen, ihre Häuser, ihre Familien, ihre Opfer der Kriege, ihr Engagement in der dörflichen Gesellschaft und bei der Entwicklung der Gemeinde, ihre Identifikation mit Bottendorf als Heimat heute“, sagte der Vorsitzende des Frankenberger Geschichtsvereins, Karl-Hermann Völker. Der Wiesenfelder hat an dem Buch mitgearbeitet. Vor allem aber habe der Bottendorfer Historiker Dr. Ulrich Stöhr seinem Heimatdorf zum Jubiläum ein besonderes Geschenk gemacht, betonte er,

Dr. Stöhr habe das Werk „auf ein kompetentes wissenschaftliches Fundament gestellt“. Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten erforscht erintensiv die Geschichte Bottendorfs und seiner Familien, rechtzeitig vor Beginn der Festwoche im August hat er das Werk mit rund 220 Bildern vorgelegt. Das bei Bing & Schwarz in Korbach gedruckte Werk löst die Chronik ab, die der auch heimatgeschichtlich äußerst rührige Bottendorfer Pfarrer Dr. Gustav Hammann im November 1968 zur Einweihung der neuen Kirche bei Kahms in Frankenberg herausgebracht hatte.

In zwei Teilen gaben Dr. Stöhr und Völker gestern einen Einblick in die einzelnen Kapitel. Das musikalische Programm zur Vorstellung gestalteten der Frauenchor „Pro Musica“, der Kirchenchor, der Posaunenchor sowie Tanja Becker und Mario Ahlborn. Einige Überraschungen lockerten den Nachmittag auf. Grußworte sprachen Bügermeister Lothar Koch als Schirmherr des Jubiläums, der Vorsitzende des Festausschusses, Ortsvorsteher Heinz Klem, und Pfarrer Reinhold Schott. Durchs Programm führte der Projektleiter Erich Reitz.

Mehr in der gedruckten Ausgabe der FZ vom 2. August.

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