Großübung der Battenberger Feuerwehren in Berghofen

Brand in der Dreschhalle simuliert

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Battenberg-Berghofen - Zum zweiten Mal im Oktober ist es in Berghofen zu einem Einsatz der Feuerwehr gekommen. Am Freitagabend allerdings handelte es sich um eine Übung: Die Brandschützer simulierten einen Einsatz in der Dreschhalle, der mit vielen Unwägbarkeiten gespickt war.

Ein Alarm aus Berghofen hat am Freitagabend sämtliche Wehren aus der Großgemeinde Battenberg auf den Plan gerufen. Der Grund: die jährliche Großübung, die dieses Mal in Berghofen stattfand.

Eine „praxisnahe Übung“ sollte es sein, sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Dirk Schneider, und möglichst praxisnah gestaltete sich das Szenario: Drei Jungs hatten in der Dreschhalle geschweißt. Bei der Arbeit wurde einer von ihnen eingeklemmt, woraufhin ein anderer in Panik geriet und das Schweißgerät fallen ließ. Dadurch brach das Feuer aus, das mit einer Nebelmaschine simuliert wurde.

Gegen 18.20 Uhr ertönten die Sirenen und nur kurze Zeit später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Noch bevor die Brandschützer zur Dreschhalle vorrücken konnten, erwartete sie das erste Hindernis: Es galt, einen der Jungs zu beruhigen, der wieder zurück in die Halle wollte, um seine Freunde zu suchen - er wurde dargestellt von Fabian Giebel.

Die Berghöfer begannen zunächst, die Wasserversorgung sicherzustellen. Hinzu kam, dass die Brandschützer nicht nur die Dreschhalle löschen, sondern auch ein Ölfass kühlen mussten, damit das Feuer nicht übergriff. Gleiches galt für die beiden Nachbarhäuser.

Von Marco Steber

Wie die Übung verlief und welche Bilanz Stadtbrandinspektor Michael Wenzel am Ende zog, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der FZ am Montag, 27. Oktober.

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