Feuer in Laisa: Wohnhaus ausgebrannt - Bewohner retteten sich

Laisa. Im Battenberger Stadtteil Laisa ist am Montagmittag ein Wohnhaus nahezu komplett ausgebrannt. Dabei kam der Hund der Familie ums Leben. Die Bewohner – ein Ehepaar, beide 82 – brachten sich in Sicherheit.

Update

Artikel wurde um 16 Uhr
aktualisiert

Der 52-jährige Sohn, der ebenfalls in dem Haus wohnt, war an der Arbeit, als das Feuer ausbrach – wahrscheinlich durch einen Holzofen in der Waschküche.

Nachbarn hatten gegen 10.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Da ein Kellerbrand gemeldet worden war, rückten zunächst nur die Wehren aus Laisa, Battenberg und Berghofen an. Das Feuer breitete sich in dem Haus aber rasch nach oben aus, deshalb wurden die Feuerwehren aus Frohnhausen und Dodenau hinzugerufen, später half Frankenberg mit der Drehleiter aus, um das Feuer von oben zu löschen. Insgesamt waren mehr als 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Nachbarn kümmerten sich um die Bewohner des Hauses.

Brand in Laisa - Haus steht in Flammen

Die linke Hälfte des Hauses, das in den 1960er-Jahren gebaut wurde, brannte nahezu vollständig aus. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach, die weiße Rauchsäule war bis kilometerweit zu sehen. Eine Mietswohnung in der anderen Hälfte des Gebäudes wurde zwar nicht von den Flammen, aber von Rauch und Löschwasser beschädigt. Auch der 39-jährige Mieter war an der Arbeit, als das Unglück begann.

Beim Versuch, den Hund aus dem Haus zu holen, erlitt die 82-jährige Frau eine Rauchvergiftung. Sie musste zwar nicht ins Krankenhaus, wurde aber vom Notarzt behandelt. Da das Haus nicht mehr bewohnbar ist, kommt die Familie nun bei Verwandten in Wollmar unter. (jpa)

Quelle: HNA

Kommentare