Brennholz im Staatswald geklaut

Brennholz-Diebstahl: Revierförster Jochen Hörder beklagt den ärgerlichen Holzklau bei zwei Brennholz-Losen, die am Waldwegrand auf dem Grubenkopf gelagert sind. Weil dies kein Kavaliers-Delikt ist, wird demnächst im Wald wieder vermehrt kontrolliert. Foto: Bienhaus

Battenberg. Im Staatswald auf dem Grubenkopf zwischen Battenberg, Dodenau und Reddighausen wurde Brennholz gestohlen, schimpft Revierförster Jochen Hörder. „Dies ist kein Kavaliers-Delikt mehr, sondern ein Diebstahl“, erklärt er.

Es ist schwer, den Täter trotz der Spuren zu ermitteln, wenn er nicht auf frischer Tat ertappt wird. Das Forstamt hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Revierförster teilte mit, dass Zeit die Kontrollen im Waldgebiet wieder verstärkt werden. Jeder, der beim Diebstahl erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen.

In den Wintermonaten wird in unseren Wäldern viel Holz für verschiedene Auftraggeber eingeschlagen. Im Bereich des Grubenkopfes lässt Revierförster Hörder unter anderem auch die Laubholz-Bestellungen bearbeiten und für Brennholz-Kunden bereitstellen. Dazu werden die gefällten Baumstämme zu sogenannten Losen zusammen getragen und am Waldwegrand abgelegt. Die Losmengen werden entsprechend den Vorbestellungen vorbereitet.

Beim Kennzeichnen der Lose mit den Namen der Besteller wurde festgestellt, dass an zwei Stellen ein Teil des vorbereiteten Brennholzes fehlte. Kleine Sägespäne waren die einzigen Spuren, die vermuten lassen, dass es kein Profi war, der sich in unerlaubter Weise am Brennholz bediente. Der Diebstahl muss in der zweiten Monatshälfte Dezember passiert sein. (zpi)

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Quelle: HNA

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