Brass Band Hessen gibt Konzert in Frankenberg

Brillantes Orchester, wenig Publikum

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Axel Schlosser, Solo-Trompeter der hr-Bigband, brillierte bei der Aufführung von „Peace for Jazz Trumpet and Brass Band“.

Frankenberg - Dynamik, ungewöhnliche Takte und rasante Wechsel zwischen leichten Tönen und majestätischen Klängen haben das Konzert der Brass Band Hessen in Frankenberg geprägt. Stargast des Konzerts war der Solo-Trompeter Axel Schlosser.

Laut, luftig und irgendwie anders - so erklang der Auftakt des Konzerts der Brass Band Hessen in der Frankenberger Kulturhalle. Mit „Enter the Galaxies“ von Paul Lovett-Cooper begrüßten die Bläser und das Percussion-Ensemble ihr Publikum. Gleich mit dieser ersten Interpretation bekam es einen Eindruck davon, was Brass ist: Mal extrem laut, mal sehr leise, aber vor allen Dingen harmonisch, facettenreich und dynamisch.

Die Musiker gaben zum ersten Mal ein Gastspiel in Nordhessen. Sie zeigten am Sonntagvormittag die musikalische Bandbreite der englischen Blasmusik vor rund 50 Zuhörern. Verdient hätte die Band aus dem südhessischen Raum mehr Publikum für ihr fingerfertiges und abwechslungsreiches Konzert.

Dass Brass nicht nur schwer, laut und von rasanten Taktwechseln geprägt ist, zeigten Band und Solist unter anderem mit „How do you keep the music playing“ von Michel Legrand. Sensibel und leise erschallten dabei die Klänge des Flügelhorns in der Kulturhalle, nur damit das Publikum beim nächsten Stück wieder aus der Stille herausgerissen und mit satten Orchesterklängen mitgenommen werden kann.

Mehr über das Konzert der Brass Band Hessen lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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