Offizieller Wechsel bei Frankenberger Stadtbrandinspektoren

Bring verabschiedet

Führungswechsel: Lothar Bring (vorne, Zweiter von links mit Ehefrau Else) wurde nach zehn Jahren als Stellvertretender Stadtbrandinspektor verabschiedet. Seine Nachfolge treten der 1. Stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stroß (vorne links) und Jörg Paulus (rechts) an. Martin Trost (vorne, Dritter von rechts) erhielt von Bürgermeister Christian Engelhardt seine Ernennungsurkunde zum Stadtbrandinspektor. Weiter im Bild: die Wehrführer aus Frankenbergs Stadtteilen. Foto: Battefeld

Frankenberg. Jetzt ist es amtlich: Der wiedergewählte Frankenberger Stadtbrandinspektor Martin Trost und seine beiden neuen Stellvertreter Stefan Stroß und Jörg Paulus haben von Bürgermeister Christian Engelhardt ihre Ernennungsurkunden in das Ehrenbeamtenverhältnis erhalten. Gleichzeitig wurde der langjährige stellvertretende Stadtbrandinspektor Lothar Bring aus seinem Amt entlassen. Der Schreufaer hatte zehn Jahren den Posten innegehabt und konnte wegen des Erreichens der Altersgrenze nicht erneut gewählt werden (wir berichteten).

„Sie haben das mit großer Leidenschaft und Engagement gemacht“, lobte Bürgermeister Engelhardt den scheidenden Bring, der sichtlich gerührt war: „Ich werde das doch alles ein bisschen vermissen.“ Er habe das Amt sehr gerne gemacht.

Dem für eine dritte Amtszeit wiedergewählten Stadtbrandinspektor Martin Trost und dessen Stellvertretern Stefan Stroß und Jörg Paulus, wünschte Engelhardt „das nötige Quäntchen Glück“ für die Ausübung ihres Amtes. Martin Trost war 1999 erstmals für das Amt des Stadtbrandinspektors gewählt worden, damals als Nachfolger seines Vaters Manfred Trost.

Dieser ist heute Ehrenstadtbrandinspektor und gratulierte den neuen Amtsinhabern und zeigte sich erfreut über den Entwicklungsstand der Wehren: „Ich bin stolz darauf, wie sie sich jetzt darstellen.“ Und Bürgermeister Engelhardt meinte: „Wir sind froh, dass wir so viele, auch junge Menschen haben, die sich engagieren.“

Der Rathauschef wies auf einige Änderungen hin, die die Arbeit der Feuerwehren künftig vereinfachen sollen: Es werde ein Pressesprecher aus der Stadtverwaltung benannt, der bei Einsätzen der Feuerwehren als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit und die Presse zur Verfügung stehen soll. Darüber hinaus solle der Bedarfsentwicklungsplan überarbeitet werden, um eine noch effizientere Vorgehensweise im Fall eines Einsatzes zu erreichen. „Immer weniger Feuerwehren sind tagsüber einsatzfähig“, erklärte Engelhardt. Weiterhin sei geplant, regelmäßige Treffen der Feuerwehren einzurichten. (bs)

Quelle: HNA

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