Rengershausen

„Brückenfreundschaft“ überschreitet Grenzen

- Frankenberg-Rengershausen (hen). Seit zehn Jahren verbindet eine Holzbrücke über die Nuhne die beiden Dörfer Rengershausen und Braunshausen in Nordrhein-Westfalen. Die beiden Dörfer feierten ihre frisch renovierte Nuhnebrücke.

Die Brücke, wurde im vergangenen halben Jahr vom Braunshäuser Bürgerverein und vom Rengershäuser Heimat- und Verkehrsverein sowie dem Ortsbeirat aus Rengershausen generalüberholt. Die beiden Dörfern haben am Sonntag den zehnjährigen „Brückenschlag“ an der renovierten Nuhnebrücke gefeiert. Viele Braunshäuser und Rengershäuser waren zum Brückenfest gekommen und bekräftigten ihre länderübergreifende Freundschaft bei Kaffee und Kuchen, Würstchen und Bier. Den Besuchern wurde ein unterhaltsames Programm geboten: Plastikenten-Rennen auf der Nuhne, das Bogenschießen der Ortsvorsteher und Bürgermeister, eine Darbietung der jungen Tänzerinnen aus Braunshausen und Musik des Vorstufenorchesters der Knappenkapelle aus Dreislar waren die Höhepunkte des Brückenfests. In den vergangenen Wochen hatten insgesamt 60 freiwillige Helfer aus den beiden Ortschaften die Brücke in Eigenleistung erneuert und ausgebaut: Es gibt eine neuen Auffahrrampe für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwägen und die Brücke wurde überdacht. Sie sei ein „Symbol für die Verbundenheit der Bürger von Braunshausen und Rengershausen“, erklärte Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge. Vor vielen Jahren seien die Bürger aus Braunshausen an der Stelle, wo die heutige Brücke steht, durch die Nuhne zu den Gottesdiensten nach Rengershausen gegangen, berichtete Josef Müller, Ortsvorsteher aus Braunshausen, aus der Geschichte der Brücke. Die Verbindung der beiden Dörfer wurde auch nicht durch die Aufteilung in die Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen unterbrochen. Beide Dörfer pflegen ihre langjährige Freundschaft, sagte Björn Jäger, Ortsvorsteher aus Rengershausen. So war der Brückenbau vor zehn Jahren ein Ausdruck dieser Freundschaft – und ist auch heute noch symbolisch „der Punkt des Zusammentreffens“ der Bürger, betonte Jäger.

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