Buch mit Frankenberger Weihnachtsgeschichten erschienen

Druckfrisch: Joachim Hesse und Tanja Schwarz mit ihrem gemeinsamen Buch mit Kurzgeschichten. Foto:  Paulus

Frankenberg. 14 Kurzgeschichten zum gemütlichen Lesen und Vorlesen in der Adventszeit. So bewerben Joachim Hesse und Tanja Schwarz ihre „Frankenberger Weihnachtsgeschichten". Das Buch der beiden Hobbyautoren aus Frankenberg ist jetzt erschienen.

„Es ist für alle Altersklassen, die Geschichten sind bunt gemischt - romantisch, spannend und auch mal geschichtlich“, sagt Tanja Schwarz.

Der 36-Jährige und die 37-Jährige waren einst Klassenkameraden an der Burgwaldschule, haben sich danach aus den Augen verloren. „Erst als Autoren haben wir uns wieder wahrgenommen“, erzählt Joachim Hesse: Beide hatten im vergangenen Jahr eigene Geschichten für den Frankenberger Hör-Adventskalender eingereicht. „Das war der Auslöser für das Buch.“

Joachim Hesse, der als Pflegeberater bei einer Krankenkasse arbeitet, ist als Auto hier in der Region durch seine Bücher „Fußballfahrten“ bekannt, in denen er von seinen Ausflügen in Fußballstadien in ganz Europa berichtet. Tanja Schwarz, die Erzieherin im Waldkindergarten in Allendorf/Eder ist, hat bisher kleine Theaterstücke geschrieben. Nun haben sich beide für ihr erstes gemeinsames Werk zusammengetan.

Im Januar haben sie angefangen zu schreiben - jeder steuerte sieben eigenständige Geschichten bei. Nur das Vorwort haben sie gemeinsam geschrieben. „Wir haben uns regelmäßig ausgetauscht, haben telefoniert, gemailt und uns getroffen“, erzählt Hesse. 124 Seiten sind es am Ende geworden. „Das ist okay für so ein Kurzgeschichtenbuch“, findet der 36-Jährige.

Die meisten der 14 Geschichten sind ausgedacht, einige haben aber auch autobiografische Züge oder sogar einen realen Hintergrund. So war die ehemalige Frankenberger Bäckerei Peil, die den Großeltern von Tanja Schwarz gehörte, Vorlage für zwei Geschichten. Und in „Die Schnuller kriegt der Nikolaus“ verarbeitet Joachim Hesse eigene Erlebnisse mit seiner Tochter. Auch einen Krimi gibt es in dem Buch - Joachim Hesse ließ sich dafür von seinem Zivildienst in der ambulanten Pflege inspirieren. „Im Buch wird die Pflegebedürftige umgebracht, in Wirklichkeit nicht“, fügt er hinzu. Reale Personen finden sich nicht wieder in dem Buch, reale Orte aber schon - etwa Frankenberg, Bottendorf, Röddenau und Friedrichshausen.

Mit drei Lesungen im November wollen die beiden Hobbyautoren ihr Buch erstmals öffentlich vorstellen. Schon vorher haben sie allein in ihrem Freundeskreis bereits 100 Exemplare verkauft.

Fortsetzung ist offen 

Ob sie ein weiteres gemeinsames Buch schreiben, sei offen. „Wenn’s mal wieder in den Fingern kribbelt“, sagt Tanja Schwarz. Joachim Hesse hat gerade erst einen eigenen Roman fertiggestellt - der hat diesmal nichts mit Fußball zu tun, sondern spielt in der Musikszene. „Den will ich im Frühjahr verschiedenen Verlagen anbieten, mal gucken, ob ich da landen kann.“

Quelle: HNA

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