Allendorf (Eder)

Den Bürgermeister auf die Matte gelegt

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Sportfest

- Allendorf (Eder) (ied). Prächtige Stimmung in einem komplett gefüllten Festzelt – der Samstagabend war ein Auftakt nach Maß für das dreitägige Fest des Sportvereins.

Der Standort des Festes in der Ortsmitte auf dem Brunnenplatz scheint ein Erfolgsgarant zu sein: Denn nach 2004, 2006 und 2009 feiert der Traditionsverein dort bereits zum vierten Mal mit vollen Zelten, während andere Vereine sich in den anderen Jahren über Besuchermangel in der Tennishalle am Dorfrand beklagten. Da in diesem Jahr kein anderer Allendorfer Verein ein Jubiläum zu feiern hatte, beschloss der Sportverein laut seinem Vorsitzenden Stefan Noll: „Dann machen wir es wieder.“ Die Organisatoren kamen auf die Idee, mal ein Sport- und Kulturfest unter Beteiligung der zahlreichen Mitbürger aus der Türkei und Pakistan auf die Beine zu stellen. Das Fest begann traditionell mit einer Totenehrung auf dem Friedhof. Daran wirkten der Männergesangverein, der Posaunenchor und Pfarrer Gerald Rohrmann mit. Anschließend zog zum Auftakt der Feier ein langer Festzug durch die Straßen des Dorfes zum Brunnenplatz. Die Grüße der Gemeindegremien überbrachte dort Bürgermeister Claus Junghenn. Für den Kreisfußballverband sprach Heinz Debus ein Grußwort.Den Gästen wurde ein unterhaltsames Programm geboten, zunächst mit sportlichen Darbietungen, später mit Tanzmusik. Sehr beeindruckend war die Vorführung der jungen Voltigiererinnen des Reit- und Fahrvereins: Sie zeigten gekonnt Figuren auf dem Übungspferd aus Holz. Einblicke in ihren Sportbetrieb gab die größte Sparte des SVA, die Kampfsportler um den frischgebackenen Vater einer gesunden Tochter, Martin Becker.

Mehr lesen Sie in der Frankenberger Zeitung vom Montag, 18. Juli 2011.

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