Bürgermeister Heß will Anziehungskraft und Kaufkraft steigern

Frankenberg. Deutliche Worte von Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß: "Der Stadt Frankenberg fehlt es nicht an Anziehungskraft und Kaufkraft", kommentierte der Bürgermeister eine jüngste Studie der Gesellschaft für Konsumforschung.

Die Gesellschaft für Konsumforschung mit Sitz in Nürnberg ist das größte deutsche Marktforschungsinstitut. In seiner aktuellen Studie hatte es die Attraktivität von Einkaufsregionen untersucht: Unter 26 untersuchten Regionen in ganz Hessen hatte der Landkreis Waldeck-Frankenberg dabei nur Platz 17 belegt (HNA berichtete).

Dieses Abschneiden des Landkreises in der Studie will Heß für Frankenberg so nicht stehen lassen. Mit 18 641 Einwohnern und 8197 Haushalten sei für die Stadt Frankenberg ein Index von 128 ermittelt worden, sagte Heß auf HNA-Anfrage. "Werte über 100 bestätigen einen Kaufkraftzufluss", erläuterte der Bürgermeister: "Das heißt, es werden in Frankenberg 28 Prozent mehr umgesetzt, als wir an Kaufkraft haben."

An diesem Wert könne man auch die Bedeutung des Mittelzentrums Frankenberg erkennen: "Wir tragen für die umliegenden Unterzentren eine sehr deutliche Mitverantwortung", erläuterte der Bürgermeister.

Dabei wiederholte er die Hoffnung, den Einzugsbereich für die Stadt von gegenwärtig 60 000 auf 90 000 Menschen erhöhen zu können. "Damit wollen wir eine noch größere Zentralität erreichen." Auf eine Erweiterung des Einzugsbereichs der Stadt hatte Heß auch schon beim Spatenstich für das neue Einkaufszentrum "Frankenberger Tor" hingewiesen.

Zu der Studie der Gesellschaft für Konsumforschung merkte Heß weiter an, dass der Stadt Marburg beispielsweise nur ein Index von 115 bestätigt wird Bad Wildungen sogar nur von 96, der Kreisstadt Korbach dagegen von 150: "Diesen Wert 150 wollen wir für Frankenberg auch erreichen. Das muss unser Ziel sein", sagte Heß. Allerdings könne dieses Ziel nur mit einem "attraktiven Kaufangebot" realisiert werden.

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Quelle: HNA

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