Bürgermeisterwahl in Münchhausen: Uli Mengel tritt gegen Amtsinhaber Peter Funk an

Optimistisch: Hans-Martin Seipp (links) und Heinrich Krieg (rechts) vom SPD-Ortsverein setzen bei der Bürgermeister-Wahl auf Uli Mengel, der als parteiloser Kandidat antreten möchte. Foto: Schaub

Münchhausen. Wenn am 11. September in Münchhausen Bürgermeister-Wahl ist, wird Amtsinhaber Peter Funk (parteilos), der zwei Mal alleiniger Bewerber war, einen Gegenkandidaten haben: den Münchhäuser Uli Mengel.

Mengel hat ein Konzept, wie er Münchhausen weiterentwickeln möchte. Und dieses Konzept möchte er gerne in Verantwortung umsetzen – als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Deshalb erzählt er auch gar nichts darüber, was er von Funk und dessen Arbeit hält, sondern konzentriert sich nur auf seine Mission. Und dabei hat er die offizielle Unterstützung des SPD-Ortsverbands hinter sich.

Dort hatte er als Parteiloser seine Konzepte vorgestellt und um Unterstützung gebeten, die ihm nun per Beschluss der Versammlung sicher ist.

Mengel möchte einen neuen Ansatz zur Entwicklung der Großgemeinde anbieten. „Ich möchte eine Aufbruchstimmung erzeugen. Wir stehen vor großen Herausforderungen, denen wir nicht unvorbereitet begegnen sollten“, sagt er im Gespräch mit dieser Zeitung.

Was er damit meint? „Nun, in dieser Wahlzeit wird die Umgehungsstraße gebaut. Das bringt für den Ort Münchhausen große Veränderungen mit sich. Die ganze Dorfkultur wird sich durch die Herausnahme des Verkehrs ändern. Deshalb sollten wir bereits jetzt damit beginnen, zu überlegen, in welche Richtung es gehen soll.“

Wie Mengel Gemeinsamkeit und Kommunikation einschätzt und welche Schwerpunkte er noch setzt, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Götz Schaub

Quelle: HNA

Kommentare